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Zürich Schaffhausen Abklärung von neuen Modellen für Untersuchungshaft

Die Zürcher Justizdirektion überprüft die Haftbedingungen in den Untersuchungsgefängnissen. Im Fokus stehen vor allem auch Menschen, die psychisch schwer belastet sind. Abgeklärt wird die Idee, ob es eine Zwischenlösung braucht zwischen Untersuchungshaft und Psychiatrie.

Legende: Audio Wochengast-Interview mit Jacqueline Fehr (16.8.2015) abspielen. Laufzeit 21:00 Minuten.
21 min, aus Regi ZH SH vom 16.08.2015.

Die tragische Wende im Fall Flaach hat die Diskussion rund um die Haftbedingungen in den Zürcher Untersuchungsgefängnissen an die Öffentlichkeit gebracht. Mit dem Tod der Mutter, die ihre Kinder umgebracht haben soll, hat sich die Zahl der Suizide in Zürcher Gefängnissen seit anfangs Jahr auf fünf erhöht, vier davon während der Untersuchungshaft.

Neue Ansätze für psychisch belastete Menschen in U-Haft

Die Haftbedingungen in den Zürcher Untersuchungsgefängnissen gelten als streng. Die Zürcher Justizdirektorin Jacqueline Fehr hat deshalb bereits vor dem jüngsten Fall den Auftrag gegeben, die Haftbedingungen zu überprüfen.

Mit dem Fall Flaach richtet sich der Fokus vor allem auch auf psychisch stark belastete Menschen in Untersuchungshaft. Das Amt für Justizvollzug soll auch abklären, ob es eine Zwischenlösung braucht: eine Möglichkeit zur Unterbringung zwischen Untersuchungshaft und Psychiatrie. Es soll ebenfalls abgeklärt werden, wie ein solches Modell konkret aussehen könnte.

(Regionaljournal Zürich Schaffhausen, 17:30 Uhr)

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Edi Steinlin, Zürich
    Frau Fehr wurde von den Zürchern gewählt und zwar nicht nur von den linken. Nun wird sie genau wie vorher Markus Notter SP, die U-Haft den Häftlingen kuscheliger machen. Man hat diese Frau gekannt und trotzdem gewählt, nun macht sie was sie machen will. Sicher ist, dass in den letzten 40 Jahren Jahr für Jahr Straftätern das Leben im Gefängnis erleichtert wurde. Die Linken haben es vorgebracht und die Mitte teils mit der FDP haben es jeweils gutgeheissen. Der Dumme ist der brave Steuerzahler.
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  • Kommentar von Rolf Bolliger, Orpund
    Kaum im Amt, kann nun die SP'lerin (Frau Fehr) bereits eine weitere Aufstockung im Sozialbereich einleiten. Wieder geht es um "kriminelle" Menschen, die unbedingt BESSER psychisch und vorsorgerisch behandelt und behütet werden sollten! Wie wäre es, wenn unsere Institutionen der Sozialisten einmal alleinstehenden, behinderten, alten Menschen, die sich in Abgeschiedenheit (ohne fremde Hilfe beanspruchend) mit der AHV-Rente GANZ ALLEINE durchkämpfen müssen, etwas mehr kümmern und beistehen würden?
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    1. Antwort von Hans-Peter Liechti, 8132 Egg
      Ach Herr Bolliger, was macht den Ihre so heiss geliebt Rechtspartei. Sie kürzt immer bei den Kleinen, den Schwächsten, bei der AHV und bei der IV. Man kann auf einem Auge blind sein, aber nicht auf beiden.
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    2. Antwort von Peter Smart, Ostschweiz
      Ich verstehe Ihren Kommentar nicht. Erstmal sprechen Sie von Menschen, denen nicht geholfen wird, die keine Hilfe beanspruchen. Ich sehe eine gewisse Logik darin, dass wer keine Hilfe benötigt oder anfragt auch keine Hilfe kriegt. P.S. Die SP setzt sich konsequent für die schwachen, ärmeren und älteren Mitglieder der Gesellschaft einx
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    3. Antwort von Rolf Bolliger, Orpund
      Das ist eben die ganze Tragik bei den Sozialisten: Sie glauben, wer nicht frech ellbögelt, nicht genug hemmungslos ist und trotz wenig Mittel immer versucht, dem Staat nicht zur Last zu fallen, dem gehe es ja "gut" und dem müsse nicht nachgeschaut und Hilfe angeboten werden! Migranten, die nie einen Rappen in unsere Sozialenrichtungen einbezahlt haben oder "geschulte" Sozialisten, die den Neuankömmlingen sofort ALLE Sozialeinrichtungen erklären und hinschicken, kennen da keine Hemmungen!
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