Alles bereit für den Höllenritt im Letzigrund

Die 48'000 Tickets für das erste Konzert der australischen Hardrocker AC/DC waren in 6 Minuten weg. Damit das Fussballstadion AC/DC-tauglich wurde, waren hunderte Arbeiter am Werk.

200 Personen waren über eine Woche im Einsatz, um das Fussballstadion in einen Konzertort zu verwandeln. Für den Aufbau verantwortlich ist Andy Omilianowski, kurz «Andy O.» genannt. Seit 25 Jahren reist er mit AC/DC um die Welt und kennt das Aufbauprozedere genaustens.

Es sei wie auf einer ganz normalen Baustelle, erklärt er im «Regionaljournal Zürich Schaffhausen». Am Anfang sei da einfach das Gras, dann aber bringe er seine Leute und die ganze Ausrüstung und mache das Stadion zu seiner eigenen kleinen Stadt.

Drei Kanonen und die Glocke

50 Lastwagen liefern das Material an. Allein die Bühne mit den typischen Teufelshörnern ist 200 Tonnen schwer, und über der Bühne hängt die 220 Kilo schwere Glocke aus dem Hit «Hells Bells». Auch die Kanonen dürfen natürlich nicht fehlen, sie sind seit dem allerersten Konzert ein Markenzeichen von AC/DC und schiessen während des Konzerts im Letzigrund einen ganzen Lastwagen voll Feuerwerk ab.

Alles sei live, keine Background-Tänzerinnen würden vom geraden Rock'n'Roll ablenken: «It's the real thing», verspricht Andy O.

(marn; Regionaljournal Zürich Schaffhausen, 17:30 Uhr)

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