Braucht es ein Tram über die Hardbrücke?

Die Tramlinie 8 soll über die Hardbrücke bis zum Escher-Wyss-Platz verlängert werden. Der Zürcher Kantonsrat und das Stadtparlament haben dem Bau deutlich zugestimmt. Die SVP des Kantons Zürich hat dagegen das Referendum ergriffen. Nun muss am 30. November das Volk darüber entscheiden.

Das neue Tramprojekt samt Ausbau des Bahnhofs Hardbrücke kostet 129.6 Millionen Franken. Die Kosten werden von Bund, Kanton und Stadt Zürich getragen. Der grösste Anteil mit rund 76 Millionen Franken entfällt auf den Kanton. Über diesen Beitrag stimmt die Bevölkerung am 30. November 2014 ab.

Alle siebeneinhalb Minuten ein Tram

Die neue Tramstrecke schliesst an die heutigen Endhaltestelle der Linie 8 am Hardplatz an, führt über die bestehenden Busspuren über die Hardbrücke und endet am Escher-Wyss-Platz. Bei der Auf- und Abfahrt müssen die Autospuren in jede Richtung einmal gekreuzt werden. An diesen Stellen werden Lichtsignale installiert.

Und genau dies ist der Punkt, welchen die kantonale SVP am meisten stört. Sie hat deshalb das Referendum ergriffen. Wie es in der Abstimmungszeitung heisst, befürchtet die SVP, dass die Autofahrer durch diese neue Tramlinie massiv behindert werden.

Tram soll ab 2017 fahren

Segnet das Zürcher Stimmvolk Ende November den kantonalen Beitrag für das Tramprojekt ab, soll ab Dezember 2017 die Tramlinie 8 über die Hardbrücke fahren.

Abstimmungsparolen

Ja: SP, FDP, Grüne, GLP, EVP, EDU

Nein: SVP