Das Haus, in dem nur gelacht wird

In der Stadt Zürich ist das Comedyhaus eröffnet worden. Es soll Nachwuchskünstlern eine Bühne bieten. Betreiber Danny Gundelfinger erfüllt sich damit einen Traum.

Gelacht wird in den Räumen an der Albisriederstrasse 16 schon seit Langem. In den 1950er-Jahren war dort ein Kino beheimatet, später wurde daraus ein Theater. Dort fanden auch schon mehrere Comedy-Abende statt, organisiert von Eventmanager Danny Gundelfinger.

Nun hat Gundelfinger, der Erfinder des Festivals «Züri lacht», die Räume übernommen. Mit dem Comedyhaus habe er sich einen Traum erfüllt: «Endlich habe ich mein eigenes Haus. Ich muss jetzt nicht mehr für jeden Event einen Saal suchen und mieten.» Danny Gundelfinger betont, das Comedyhaus erhalte keine Subventionen von der öffentlichen Hand.

Danny Gundelfinger.

Bildlegende: Danny Gundelfinger. Keystone

Lachen und sonst nichts

Bekannte Schweizer Komiker wie Guy Landolt, Stefan Büsser oder Nils Althaus werden im Comedyhaus auf der Bühne stehen, aber auch junge Comedians, die weniger bekannt sind. Den Anfang macht am Freitagabend Charles Nguela mit seinem neuen Programm «Schwarz-Schweiz».

«Im Comedyhaus soll jede Art von Humor und Lachen Platz haben», erklärt Danny Gundelfinger, «und zwar ausschliesslich Humor und Lachen.» Für sonstige Kleinkunst oder auch für Tanz oder Lesungen gebe es schon genug andere Häuser.