Das neue Konzept war gut, das Wetter leider auch

Die 67. Ausgabe der Züspa zeigte sich jung und modern. Drei sogenannte Erlebniswelten sollten auch ein jüngeres Publikum ansprechen. Dies habe auch funktioniert, bilanziert Züspa-Chef Renzo Cannabona. Allerdings hätte er sich etwas schlechteres Wetter gwünscht.

Ein Höhepunkt der Züspa 2016. Mit einer Spezialbrille konnten die Besucher über das nächtliche Zürich fliegen.

Bildlegende: Ein Höhepunkt der Züspa 2016: Mit einer Spezialbrille konnten die Besucher über das nächtliche Zürich fliegen. Keystone

Bügeleisen, Kartoffelraffeln und Wäschetrockner: Dafür stand die Züspa viele Jahre. Dieses Jahr heisst es nun aber «Feel Stylish», «Feel Swiss» und «Feel Good». Alle Aussteller wurden diesen drei «Erlebniswelten» zugeteilt.

«Die ersten Reaktionen waren positiv», sagte Züspa-Chef Renzo Cannabona. Ältere Gäste seien vielleicht zuerst etwas verwirrt gewesen, da sie ihren Lieblingsaussteller nicht mehr am selben Ort fanden wie in den letzten Jahren. Aber das Entdecken gehöre zum Messebesuch. So hätten schliesslich Jung und Alt die Messe geschätzt. «Wir halten für nächstes Jahr deshalb am neuen Konzept fest.»

Spätsommerwetter hielt Gäste vom Messebesuch ab

Nicht zufrieden ist Cannabona mit dem Wetter. Dieses war in den letzten eineinhalb Woche zu gut, zu sonnig, zu sommerlich. Vielen Leuten war bei diesem Spätsommerwetter nicht danach, einen ganzen Tag in einer grossen Messehalle zu verbringen.

Dennoch gibt sich Cannabona zuversichtlich, dass die 97'000 Eintritte vom letzten Jahr wieder erreicht werden. Genaue Zahlen liegen aber noch nicht vor. Die Züspa dauert bis noch Sonntagabend.