Der Zürcher Hafenkran: Abgesang auf ein «transitives Kunstwerk»

An ihm schieden sich in Zürich die Geister: Für die einen war der Hafenkran ein «Hafechäs», für die andern eine Inspiration. Vor seinem Verschwinden lud die Stadt zu einer letzten Diskussionsrunde. Und die Meinungen blieben auch dort geteilt.

Gastgeber der Diskussionsrunde zum Hafenkran war Stadtrat Filippo Leutenegger. Als Vorsteher des Tiefbau- und Entsorgungsdepartementes hat er die Zuständigkeit für das Kunstwerk von seiner Vorgängerin geerbt.

Gäste waren unter anderem Jan Morgenthaler (Mitglied des Teams «zürich-transit-maritim»), Martin Sturzenegger (Direktor von Zürich Tourismus), Min Li Marti (Fraktionschefin der SP) und als vehementer Gegner des Hafenkrans Mauro Tuena (Fraktionschef der SVP).

In einer engagierten Diskussion tauschte die Runde Erfahrungen und Gedanken zum Kunstprojekt «zürich-transit-maritim» und dem Hafenkran aus. Schon in einer Woche wird das Intermezzo Hafenkran in Zürich vorbei sein. Vom 19. Januar an wird der Stahlkoloss demontiert und dann verschrottet.