«Die Zeit ist viel zu kurz gewesen»

Nur gerade 1,5 Jahre war Harald Jenny Präsident der Schaffhauser FDP. Aus beruflichen Gründen zieht er ins Welschland und gibt sein Amt ab. Angetreten war Jenny als Retter der Partei, nachdem diese bei den Wahlen massiv verloren hatte. Dass er bereits wieder geht ist nicht ideal für die FDP.

Kaum hat er angefangen, geht er bereits wieder, Harald Jenny, Präsident der Schaffhauser FDP. Er gibt denn auch zu: «Die Zeit ist viel zu kurz gewesen. Ich habe vieles erst angefangen.» Die Entscheidung, das Amt abzugeben, hat er aus beruflichen Gründen gefällt: «Wenn sich eine solche Chance bietet, sich beruflich weiter zu entwickeln, müssen Sie sich das gut überlegen.» Jenny hat diese Chance nun gepackt.

Noch kein neuer Präsident in Sicht

Das Präsidium gibt er mit gutem Gewissen ab: «Ich übergebe das Steuer eines Schiffes, das wieder mit Stolz und Selbstsicherheit auf dem politischen Meer unterwegs ist. » Es gebe starke Leute und ein gutes Team in der Partei, das auch nach ihm das Ruder übernehmen könne. Wer nach Jenny Präsident wird, ist heute aber noch nicht klar.

Wie sicher das Schiff der Schaffhauser FDP unterwegs ist, wird sich 2015 bei den nationalen und 2016 bei den kantonalen Wahlen zeigen.

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