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Zürich Schaffhausen «Diesen Vorfall werde ich nie vergessen»

Am 1. Mai 2012 wurde ein damals 31-jähriger Drogenfahnder der Stadtpolizei Zürich von einer Gruppe Chaoten brutal attackiert. Er erlitt dabei einen Schädelbruch. Auch vier Jahre später prägt ihn dieses Ereignis tagtäglich.

Legende: Audio Der 1. Mai, der sein Leben veränderte abspielen.
3:47 min

Passiert ist es bei der Bäckeranlage mitten in der Stadt Zürich. Christoph, ein Drogenfahnder der Stadtpolizei Zürich, ist am 1. Mai 2012 in Zivil unterwegs. Plötzlich werden er und seine Kollegen von einer Gruppe Chaoten attackiert. «Aus nächster Distanz wurden wir mit Steinen und Flaschen beworfen. Der Angriff war heftig, weil die Angreifer uns so nahe kamen und wir nicht weg konnten», erinnert sich Christoph vier Jahre später.

Ein Schlag mit Folgen bis heute

Das Erlebte geht ihm auch heute noch nahe. Auch weil er bei dem Angriff mit einem Stein so heftig am Kopf getroffen wurde, dass er einen Schädelbruch erlitt. Bis heute spürt er die körperlichen Folgen, ein Pfeifen und Brummen im Kopf.

Aber auch bei der Arbeit und im Privatleben hat der Angriff Spuren hinterlassen. Sein Hobby Töfffahren musste Christoph aufgeben, ebenso seine Arbeit als Drogenfahnder. Heute ist er bei der Stadtpolizei Zürich im Innendienst tätig.

2 Kommentare

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  • Kommentar von Adrian Flükiger (Ädu)
    Definitiv ein Verhältnisblödsinn ist, wenn ein solcher Angriff auf Leib und Leben mit einer Geldbusse geahndet wird. Auch unhaltbar ist, wofür man als Polizist aus Chaotensicht alles den Kopf hinhalten muss - echt Bireweich. Andererseits muss Protest gegen Rechts und deren Ideologie stets möglich sein, Punkt!
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  • Kommentar von Roman Loser (Jessica)
    Er soll sich beim EJPD melden, dann kann er auch eine Rundumbetreung geniessen! Wahrscheinlich bekam er ja von seinen Vorgesetzten den Vorwurf: "Warum hast du dich in die Nähe dieser Typen begeben und diese frech gemustert!"
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