Digitalisierung als neuer Forschungs-Schwerpunkt der Uni Zürich

Die Digitalisierung durchdringt immer mehr Lebensbereiche. Die Folgen dieser Entwicklung will die Universität Zürich erforschen. Verschiedene Fachrichtungen sollen sich an diesem Forschungsschwerpunkt beteiligen.

Mann steht in einem Raum. An den Wänden ist eine virtuelle Stadt projeziert. Er trägt eine 3D-Brille.

Bildlegende: Labor am geografischen Institut: Forscher verschiedener Institute untersuchen, wie sich Menschen im Alltag orientieren. SRF

Bereits heute wird an der Universität Zürich intensiv zur Digitalisierung geforscht. Verschiedenste Forschungsprojekte befassen sich mit unterschiedlichen Aspekten dieser Entwicklung. Dieses Wissen will die Universität Zürich bündeln und Synergien schaffen. Sie hat dazu die «UZH Digital Society Initiative» gegründet.

Vielfältiger Blick auf das gleiche Thema

Mit dieser Initiative will die Universität Zürich «zu einem Zentrum zur Erforschung und Reflexion der Digitalisierung von Gesellschaft und Wissenschaft werden», erklärt Michael Hengartner, Rektor der Universität Zürich am Mittwoch vor den Medien. Es gehe darum, den Digitalisierungsprozess kritisch zu begleiten und zukunftsorientiert zu gestalten.

Die Universität Zürich ist überzeugt, dass dies nur interdisziplinär geschehen kann. Alle Fakultäten sollen deshalb in diesen neuen Forschungsschwerpunkt eingebunden sein und mit ihr spezifisches Wissen dazu beitragen. Die UZH will damit international eine Pionierrolle übernehmen.