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Zürich Schaffhausen Dschihadismus-Problem - Winterthur schafft Fachstelle

Die Stadt Winterthur ist wegen junger Dschihad-Reisenden immer wieder in die Schlagzeilen geraten. Nun handelt der Stadtrat. Er will eine Fachstelle für Extremismus und Gewaltprävention schaffen, ein niederschwelliges Angebot für die Bevölkerung.

Legende: Video Kampf gegen Radikalisierung abspielen. Laufzeit 02:49 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 17.05.2016.

Der Winterthurer Stadtrat verfolgt mit der neuen Extremismus-Fachstelle in Winterthur zwei Strategien: Einerseits soll sie eine Anlaufstelle für die Bevölkerung für Fragen rund um die Themen Radikalisierung und extremistische Gewalt sein. Andererseit will die Stadt Winterthur mit dieser neuen Fachstelle ein Zentrum mit Experten schaffen und den professionellen Umgang mit der Problematik stärken.

Mit der Fachstelle reagiert der Winterthurer Stadtrat auf das Phänomen der Dschihad-Reisenden. In jügnster Zeit ist Winterthur immer wieder in die Schlagzeilen geraten, weil schon mehrere Jugendliche aus der Stadt nach Syrien gereist sind und sich der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) angeschlossen haben.

Hauptanliegen bleibt die Prävention

Während im Bereich der Sicherheit die Hauptverantwortung beim Bund und beim Kanton liegen, setzt die Stadt Winterthur auf Prävention. Wie der Stadtrat schreibt, will die Stadt die Fachpersonen für den professionellen Umagng mit der Problematik stärken. Diese sollen bei Verdachtsfällen adäquat reagieren können. Die neue Fachstelle ist bei den Sozialen Diensten angesiedelt und vorerst bis Ende 2018 befristet.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von paul waber (sandokan)
    Na ja, immer wenn ein Problem auftaucht, wird eine Fachstelle eröffnet, eine Statistik geführt und alles nett diskutiert. Der Steuerzahler darf's bezahlen. Bloss nichts gegen die Ursachen unternehmen....
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  • Kommentar von Schmid Christian (Eusebia)
    Schon wieder eine Stelle die dem Steuerzahler aufgebrummt wird.Rechnung dem Zentralrat der Muslime zustellen. Ch.Schmid
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  • Kommentar von Michael Räumelt (Wirtschaftskanzlei)
    Da die An`Nur Moschee anscheinend zu einer Rekrutierungsfiliale nachweislich geworden ist, sollte diese unverzüglich geschlossen werde.Das wäre eine nachhaltige Prävention der verantwortlichen. Dies nicht zu tun, ist gleichgesetzt, "Drogen zu verbieten aber den Dealern rechtsfreien Raum" zu gestatten.Die "Imame" sollten auch strafrechtlich belangt werden können, wegen Anstiftung einer Straftat bzw.als Erfüllungsgehilfen.Denn nur sie sind die "Experten als zentrale Schlüsselfigur".
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