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Zürich Schaffhausen Ein Wahlkampf mit Frauenpower

Nach der Nomination der FDP ist die Ausgangslage für die Zürcher Regierungsratswahlen klar. Mit Carmen Walker Späh (FDP), Jacqueline Fehr (SP) und Silvia Steiner (CVP) kämpfen drei profilierte Frauen um die beiden freien Sitze. Die fünf Bisherigen können sich nicht auf den Lorbeeren ausruhen.

Porträts von Jacqueline Fehr, Silvia Steiner und Carmen Walker Späh
Legende: Drei profilierte Frauen wollen in den Zürcher Regierungsrat: Jacqueline Fehr, Silvia Steiner und Carmen Walker Späh. Keystone/ZVG

Als Letzte der grossen Parteien haben am Donnerstagabend die Freisinnigen ihre Kandidierenden für die Regierungsratswahlen gekürt. Die FDP geht mit Carmen Walker Späh und dem bisherigen Gesundheitsdirektor Thomas Heiniger ins Rennen. Die SVP tritt mit ihren bisherigen Regierungsräten Markus Kägi und Ernst Stocker an. Die SP schickt Sicherheitsdirektor Mario Fehr ins Rennen – zusammen mit Jacqueline Fehr. Für die Grünen tritt Justizdirektor Martin Graf wieder an.

CVP will Sitz von Graf holen

Die CVP will den an die Grünen verlorenen Sitz mit Staatsanwältin Silvia Steiner zurückholen. Für die EVP steigt der Winterthurer Kantonsrat Nik Gugger in den Wahlkampf, und die BDP hat Marcel Lenggenhager nominiert, Fraktionschef der Partei im Kantonsrat. Die Grünliberalen stellen keinen Kandidaten. Die Alternative Liste hat noch nicht entschieden.

«Wir können nicht bequem durch den Wahlkampf marschieren»

Bei dieser Ausgangslage muss vor allem ein Bisheriger zittern: der Grüne Regierungsrat Martin Graf. Mit dem Fall «Carlos» hat er im letzten Jahr für negative Schlagzeilen gesorgt - und wurde auch aus den eigenen Reihen heftig kritisiert. «Wir dürfen nicht davon ausgehen, dass wir bequem durch den Wahlkampf marschieren können,» sagt Parteipräsidentin Marionna Schlatter.

Die Grünen müssten nun aufzeigen, dass Martin Graf als Justizdirektor für viel mehr verantwortlich war als für den Fall «Carlos». Die Grünen können im Wahlkampf auf die Unterstützung der SP zählen.

Auch auf der bürgerlichen Seite ist man um Harmonie bemüht. Silvia Steiner von der CVP wird zusammen mit den Kandidaten von SVP und FDP von den Plakatwänden lächeln - ein Fünfer-Ticket, empfohlen von den Zürcher Wirtschaftsverbänden. Die Zürcher Regierungsratswahlen finden am 12. April 2015 statt.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Hedi Wyler, Kt. Zürich
    Es ist nicht gut das so viele Frauen kommen, wesswegen es dann nur Streits gibt. Es war schon so als Rita Furrer mit der Frau von der FDP Krach bekam (Fiez), wesswegen sie nicht gut war mit Furrer Rita und immer meinte sie weiss es besser! Aber am Schluss hat Furrer Rita gewonnen und die andere ist zurückgetretten. Es sollen die Männer gewählt werden, sie können es besser ohne Streits im Regierungsrat vom Kanton Zürich!
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  • Kommentar von Ruedi Lais, Wallisellen
    Im Beitrag wird gemeldet, die Grünen seien erst seit 2011 im Regierungsrat vertreten. Das stimmt nicht. Verena Diener vertrat die Grünen von 1995 bis zur Gründung der GLP 2004 im Regierungsrat.
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