Erstaunlicher Rückgang der Ombudsfälle in Winterthur

Die Winterthurer Ombudsfrau Viviane Sobotich wundert sich: Sie hatte im letzten Jahr rund 15 Prozent weniger Fälle zu bearbeiten. Erklären kann sie sich den Rückgang nicht wirklich.

Die Winterthurer Ombudsfrau Viviane Sobotich.

Bildlegende: Die Winterthurer Ombudsfrau Viviane Sobotich. SRF

 Bei der Ombudsstelle Winterthur sind im vergangenen Jahr 153 neue Beschwerden eingegangen. Im Jahr 2011 waren es 181. Bei 115 der Fälle wollten Bürgerinnen und Bürger Entscheide der Verwaltung nicht akzeptieren oder verstanden diese nicht. Die übrigen betrafen Probleme innerhalb der Verwaltung.

Die Winterthurer Ombudsstelle hat im vergangenen Jahr ihr 20jähriges Bestehen gefeiert. Erstaunlicherweise sei im Jubiläumsjahr ein deutlicher Rückgang externer Beschwerden zu verzeichnen, sagt Ombudsfrau Viviane Sobotich. Sie kann sich den Rückgang nicht erklären. Vielleicht sei ihre Stelle nicht so bekannt.

 Insgesamt konnten 152 Fälle erledigt werden, zehn Fälle waren Ende Jahr noch pendent. Bei zwei Fällen scheiterte die Vermittlung, 27 wurden zurückgezogen. 123 konnten durch Vermittlung, mit einem Schlussbericht oder dank Information und Beratung erledigt werden.