Fredi Murer: «Dass ich Filmer geworden bin, verdanke ich Zürich»

«Liebe und Zufall» heisst der neuste Film von Fredi M. Murer. Grundlage dafür ist ein Roman von Murers Mutter, sie selbst dient als Vorbild für die Hauptperson Elise. Der Film sei «eine humorvolle Reflexion» übers Altwerden, sagt Fredi Murer. Sein letzter Film - vielleicht.

Bis zum 90. Geburtstag seiner Mutter hatte Fredi M. Murer keine Ahnung, dass sie selber Schriftstellerin war. «Am 90. Geburtstag präsentierte sie meinen Geschwistern und mir fünf Bundesordner mit ihrer Autobiografie und vier Romane», sagt Fredi Murer im Interview mit dem «Regionaljournal Zürich Schaffhausen». Und zu Murer meinte sie, er solle gescheiter einen ihrer Romane verfilmen, «dann würden die Leute den Film wenigstens verstehen».

Mit «Liebe und Zufall» hat Murer dies nun getan - zumindest zum Teil. «Meine Eltern dienen als Vorbild, die Geschichte drum herum ist erfunden.»

Über zwanzig Filme hat Fredi Murer bereits gedreht. «Dass ich Filmemacher geworden bin, verdanke ich Zürich», sagt er. «Liebe und Zufall» sei sein letzter Film, hiess es lange. Nun fügt Murer bereits ein «vielleicht» hinzu. «Ich schliesse nicht aus, dass ich einen weiteren Film drehe, aber ich will mich nicht unter Druck setzen.» Eine Idee hätte er auf alle Fälle schon.

(fren; Regionaljournal Zürich Schaffhausen, 12:03)