Höhere Gebühren für Baubewilligungen in Winterthur

Der Winterthurer Stadtrat kann die Stadtkasse aufbessern. Die Stimmberechtigten haben einer Erhöhung der Baubewilligungsgebühren klar zugestimmt. Bürgerliche Parteien hatten sich dagegen gewehrt.

Bildmontage mit einem Münzberg und gefalteten 200-er-Nötli vor ausgesteckten Bauprofilen

Bildlegende: Rund eine halbe Million Franken sollen dank der höheren Gebühren jährlich in die Winterthurer Stadtkasse fliessen. Keystone / Montage SRF

Wer in der Stadt Winterthur bauen will, muss künftig etwas tiefer in die Tasche greifen: Bei Bauvorhaben über 20'000 Franken gelten nun höhere Gebühren. Bauvorhaben, die jedoch unter 20'000 Franken liegen, werden etwas günstiger. Dies hat das Winterthurer Stimmvolk am Sonntag mit knapp 65 Prozent Ja-Stimmen klar entschieden.

Bislang deckten die Gebühren rund 70 Prozent der anfallenden Bearbeitungskosten – für den Rest musste die Stadt Winterthur aufkommen. Mit dem Ja zur Vorlage werden nun 80 Prozent der Kosten über die Gebühren gedeckt. Damit fliessen jährlich zusätzlich 500'000 Franken Mehreinnahmen in die Winterthurer Stadtkasse.

Bereits im Januar hatte der Gemeinderat die Änderung der Baubewilligungsgebühren gutgeheissen, und zwar mit 31 zu 26 Stimmen. Da bürgerliche Gemeinderäte das Referendum ergriffen, kam es zur Abstimmung.