Homokis zweiter Wurf am Opernhaus

So früh wie noch nie präsentiert das Zürcher Opernhaus das Programm für die neue Saison. Andreas Homoki geht dabei den eingeschlagenen Weg weiter.

Führungscrew sitzt im Opernhaus: Christian Berner, Christian Spuck, Fabio Luisi und Andreas Homoki.

Bildlegende: Gut gelaunte Führungscrew: Christian Berner, Christian Spuck, Fabio Luisi und Andreas Homoki. ZVG (Florian Kalotay)

244 Seiten dick ist das Programmbuch, das Andreas Homoki am Donnerstag vorgelegt hat. Darin präsentiert er so früh,  wie es sein Vorgänger Alexander Pereira nie gemacht hat, die gesamte neue Spielzeit 2013/14.

Eröffnet wird die Saison am 21. September mit einem grossen Eröffnungsfest. «Das war letztes Jahr so ein riesiger Erfolg und so grossartig, dass wir das jetzt immer machen wollen» sagt Opernhausdirektor Andreas Homoki.

Eröffnet wird die Spielzeit auf der Bühne mit der Première von Bernd Alois Zimmermanns Oper «Die Soldaten». Für Aufsehen wird dabei garantiert der als Skandalregisseur verschriene Spanier Calixto Bieito sorgen.

Auf Erfolgskurs

Die erste Spielzeit des neuen Teams um Andreas Homoki ist ein Erfolg. Die Auslastung liegt bei über 80 Prozent. Die Sponsorengelder sind nicht wie befürchtet gesunken, sondern sogar leicht gestiegen, ebenso die Anzahl der verkauften Abonnements.

Besonders erfolgreich sind das Angebot für Kinder und Jugendliche und der Ballettabend «Romeo und Julia». Eine Zusatzvorstellung war innert drei Stunden ausverkauft. «Da fühlten wir uns wie Popstars», freut sich der Ballettdirektor Christian Spuck.