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Hupkonzerte und Freudenjubel Wann die Polizei während der Fussball-WM ein Auge zudrückt

Ein Fussballfan hält in Zürich eine Schweizer Flagge aus einem fahrenden Auto
Legende: Hupen und Jubeln ist für eine gewisse Zeit erlaubt, wenn ein paar Spielregeln eingehalten werden. Keystone

Feierlaune, wenn die eigene Nationalmannschaft ein wichtiges Spiel an der Fussball-Weltmeisterschaft gewonnen hat, gehört irgendwie einfach dazu. Auch, dass die Freude öffentlich kund getan wird. Das sagte sich die Schaffhauser Polizei und hat deshalb ganz offiziell ausgerufen, dass Freudenkundgebungen bis eine Stunde nach Spielschluss toleriert werden.

«Die Schaffhauser Polizei wird bei vertretbaren Autokorsos und Hup-Aktionen während der einstündigen Toleranzfrist – aber längstens bis Mitternacht – ein Auge zudrücken», teilt das Korps mit.

Wo der Spass aufhört

Auch innerhalb der stündigen Toleranz gibt es aber Grenzen: Sofort und ohne Toleranz werde dann eingegriffen, wenn Personen gefährdet seien, hält die Schaffhauser Polizei fest. Als Beispiele nennt sie, wenn Personen auf dem Autodach mitfahren, sich zu weit aus dem Auto hinauslehnen oder gefährliche Gegenstände wie Fahnenstangen aus dem Auto ragen.

In Zürich entscheidet der Einsatzleiter

Die Stadtpolizei Zürich wird es während der Fussball-WM ähnlich handhaben, wie sie auf Anfrage sagt. Der Entscheid liege jeweils beim Einsatzleiter, ab wann er für Ruhe und Ordnung sorgen werde, sagt Marco Cortesi, Mediensprecher der Stadtpolizei Zürich. Dass in der ersten Stunde nach Spielschluss etwas mehr toleriert werde, sei aber ein guter Rahmen.

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