«Ich habe das zweite Buch bereits im Kopf»

Nach dem Erfolg seines Erstlings «Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse» arbeitet der Zürcher Autor Thomas Meyer bereits am nächsten Buch. Allerdings nur, wenn sein Sohn schläft.

Thomas Meyer mit seinem Sohn Levi Max auf den Knien

Bildlegende: Wenn Levi Max seinen Vater arbeiten lässt, erscheint bald der zweite Roman von Thomas Meyer. srf

Im Frühling 2012 kam sie auf den Markt, die Geschichte des jungen orthodoxen Juden Motti Wolkenbruch auf Brautschau. Der Roman «Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse» des Zürcher Werbetexters Thomas Meyer wurde in den letzten Monaten vom Geheimtipp zum Bestseller, auch dank der Nomination für den Schweizer Buchpreis.

Für Meyer selbst erfüllte sich damit ein Traum. Er habe sich so einen Erfolg schon immer gewünscht, sagt er. Sein Leben habe sich mit diesem Buch extrem verändert. Auf seinen Lesereisen durch die Schweiz habe er viele interessante Erfahrungen gemacht.

Vaterpflichten und des Königs Riesen

Nun arbeitet Meyer an seinem zweiten Roman. «Der König braucht mehr Riesen» ist der Arbeitstitel. Es sei ein historischer Roman über den Soldatenkönig Friedrich Wilhelm. Der Roman existiert bis jetzt aber nur in Meyers Kopf - er sei noch mit der Recherche beschäftigt. Die Zeit dafür muss sich der Autor gut einteilen. Denn wenn er auf seinen Sohn Levi Max aufpasst, kommt Thomas Meyer nur dann zum Arbeiten, wenn der Sohnemann schläft. Das ist zum Glück (noch) mehrmals täglich der Fall.

Schreiben will Meyer seinen neuen Roman wieder in Cafés, wie er das schon bei «Wolkenbruch» gemacht hat. «Dieses Rauschen in den Cafés - da kann ich mich einfach gut konzentrieren.»