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SP hat entschieden Jositsch will weiter für liberale Positionen kämpfen

Am SP-Parteitag haben die sozialliberalen Kräfte um den Zürcher Ständerat Daniel Jositsch eine Niederlage erlitten. Der Parteitag verabschiedete ein neues, pointiert linkes Wirtschaftspapier. Jositsch will nun mit gleichgesinnten Genossen eine eigene Plattform gründen.

Will weiter kämpfen: Der Zürcher SP-Ständerat Daniel Jositsch hat erneut Differenzen mit seiner Partei.
Legende: Will weiter kämpfen: Der Zürcher SP-Ständerat Daniel Jositsch hat erneut Differenzen mit seiner Partei. Keystone

Überrascht sei er vom klaren Entscheid nicht gewesen, sagt Daniel Jositsch auf Anfrage des Regionaljournals Zürich Schaffhausen. Er habe mit einem solchen Resultat gerechnet. Nur gut zehn Prozent der Delegierten stimmten mit ihm gegen das neue, pointiert linke Wirtschaftspapier, mit welchem die SP den Kapitalismus überwinden will.

Aufgeben will er jedoch nicht. Er werde sich in den nächsten Tagen mit anderen sozialliberalen Kräften in der Partei beraten. «Klar ist, dass unsere Position in der Partei muss gestärkt werden.» Schon früher war die Rede von einer eigenen Plattform der Sozialliberalen. Wann eine solche Plattform nun gegründet wird, konnte Jositsch noch nicht sagen.

Auf sein Mandat als Zürcher Ständerat hätten die neusten Differenzen mit der Partei keinen Einfluss, so Jositsch weiter.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Bolliger (robo)
    Wenn die SP weiterhin beim Volksmehr vorbei politisiert und der gesamtsichtbeachtende Teil der Genossen nicht ernst nimmt, wird diese linke Partei das gleiche erleben, wie die CVP: Es geht immer mehr "talwärts"! Unser Land braucht eine SP, aber keine träumende "Geldverteiler" und Arbeitsplatz-Vernichter, die nahe beim Kommunismus stehen! Es braucht noch mehr "Jositsch's" und "Bruderer" die reale Zusammenhänge zwischen Geld verdienen und Geld ausgeben erkennen und danach handeln!
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  • Kommentar von Markus Berner (Markus Berner)
    Die Freiheitlich-Liberalen haben heute einen schweren Stand: Rechts bei der SVP werden sie von National-Konservativen bedrängt, bei der FDP von der Aristrokraten und nun bei den Linken von den Marxisten. Neben der Tatsache, dass bei all diesen Konzepten die Freiheit auf der Strecke bleibt, sind diese auch alle wirtschaftlich schädlich.
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