Zum Inhalt springen

Zürich Schaffhausen Kanton Zürich nimmt syrische Flüchtlinge auf

170 syrische Flüchtlinge finden im Kanton Zürich bis Ende Jahr eine neue Heimat. Sie sind Teil einer Aktion des Bundes, Flüchtlinge aus humanitären Gründen in die Schweiz zu holen. Wo sie leben sollen, ist noch unklar.

Syrische Flüchtlingskinder in einem Flüchtlingslager.
Legende: Flüchtlinge 3000 Flüchtlinge aus Syrien nimmt die Schweiz auf - Priorität haben dabei besonders schutzbedürftige Menschen. Keystone

3000 Opfer des Syrien-Konflikts will der Bund im Laufe der nächsten drei Jahre aufnehmen. 17 Prozent davon, also 540 Flüchtlinge, werden im Kanton Zürich untergebracht. In einer ersten Tranche bis Ende Jahr sollen es 170 Personen sein.

«Die meisten dürften bei Familienangehörigen unterkommen»

Im Moment laufen beim Kanton die Vorbereitungsarbeiten. Wo diese Menschen leben werden, sei noch nicht ganz klar, sagt Urs Grob von der Zürcher Sicherheitsdirektion: «Dies auch darum, weil ein guter Teil dieser Flüchtlinge schon Familienangehörige im Kanton Zürich hat und dann wohl dort wohnen wird.» In Asylunterkünften werden die Flüchtlinge aber sicher nicht platziert. Als anerkannte Flüchtlinge müssen sie auch kein Asylverfahren durchlaufen.

Eine Option ist auch, dass Privatpersonen Flüchtlinge aufnehmen: «Jede private Initiative, die der Bewältigung der Flüchtlingsproblematik hilft, ist willkommen,» so Urs Grob. Wer sich darüber Gedanken mache, solle sich unbedingt bei der Wohngemeinde melden.

2 Kommentare

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Rolf Bolliger, Orpund
    2. (!) Versuch: Wer sich realistische Gedanken macht, wie unser Land (und ganz Europa) wohl in 30-50 Jahren aussehen wird, wenn diese "Völkerwanderung" mit Menschen aus völlig fremden Kulturen und Religionen so weiter gehen würde, hat keine Chance! Lieber schalten die online-Redaktoren jeden "Gugus" über Kleinigkeiten auf, als besorgte Meinungen über eines der brennendsten Gegenwartsprobleme! Es sei denn, mann stimme ins "hohe Lied" der scheuklappentragenden Gutmenschen: "Es hat noch viel Platz"
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Rolf Künzi, Winterthur
    Man sollte die Flüchtlingsaufnahme und die Sozialhilfe an den Zahlungsausgleich koppeln, mei würde es Winterthur da plötzlich gut gehen. Je mehr Bedürftige testo mehr kriegt man. Respektiv weniger muss man zahlen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen