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Kündigung wegen Handynutzung Nulltoleranz bei Zürcher Tramchauffeuren

Die VBZ verbieten ihren Chauffeuren den Gebrauch von Smartphones am Steuer. Wer sich nicht daran hält, wird entlassen.

Die Führerkabine eines VBZ-Trams
Legende: Hier gilt striktes Handyverbot. Bei Nichtbeachtung flattert die Kündigung ins Haus. Keystone

Für drei Chauffeure der Zürcher Verkehrsbetriebe (VBZ) hatte dieses Gebot der Nulltoleranz Folgen: Im vergangenen Jahr wurde ihnen gekündigt, weil sie während der Fahrt ein Smartphone oder Tablet bedienten.

Daniela Tobler, Sprecherin der VBZ, hat eine entsprechende Meldung von Radio Energy am Montag gegenüber Radio SRF bestätigt.

Ein Brief warnt vor Kündigung

«Das Handy zu benutzen während der Fahrt ist ein grober Verstoss gegen die Sicherheitsregeln und führt zu einer fristlosen Kündigung», so Daniela Tobler. Eigentlich sollte das den Chauffeuren ohnehin klar sein.

Die drei Kündigungen haben die Betriebsleitung dazu veranlasst, ihre Fahrer noch einmal zu warnen: «In einem Brief weisen wir unsere Chauffeure noch einmal eindringlich darauf hin.»

Mit 200 Fahrgästen an Bord kann nichts anderes gelten als Nulltoleranz.
Autor: Daniela ToblerSprecherin VBZ

Aufmerksam auf Chauffeure, die auf ihr Handy statt auf die Strasse schauen, wurden die VBZ laut Daniela Tobler durch Passagiere, die sich bei ihnen gemeldet hätten. Einmal lieferte der Chauffeur das Beweismaterial gleich selbst: Er fuhr mit sechzig Kilomter pro Stunde durch die Stadt Zürich – und filmte seine Fahrt mit seinem Handy.

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