Mach «Uga Uga»: Mit mehr Lebenslust gegen den Strom schwimmen

Die «Schtifti Foundation» animiert Jugendliche zu mehr Bewegung und gesunder Ernährung und fördert nebenbei die Gleichstellung. Dafür hat sie nun den Stadtzürcher Gleichstellungspreis erhalten.

Ein Skate-Workshop der «Schtifti Foundation»

Bildlegende: In den Workshops lernen die Jugendlichen, wie wichtig Bewegung und gesunde Ernährung sind. zvg

«Mehr Uga-Uga im Leben» heisst das Motto der «Schtifti Foundation». Es bedeute, ohne Scheuklappen einmal etwas auszuprobieren, gegen den Strom zu schwimmen und nicht einfach vorgekautes zu übernehmen, erklärt Ernesto Silvani, einer der Gründer der «Schtifti Foundation».

Dass damit auch die Gleichstellung gefördert werde, sei ihnen zunächst gar nicht aufgefallen. «Es war nie das Ziel, einen Preis zu erhalten», sagt Silvani im «Regionaljournal Zürich Schaffhausen». Sie hätten auch lange gar nicht gewusst, dass es so etwas gebe. «Wir hatten eine Vision, die wir verfolgten.»

Geschlechteruntypisches ausprobieren

In ihren Koch- und Sportworkshops sollen Buben und Mädchen ganz selbstverständlich Verschiedenes, auch nicht Geschlechtertypisches ausprobieren. Buben kochen, Mädchen probieren auch ruppige Sportarten aus. Für Jurypräsident Gerold Lauber, den Schul- und Sportvorsteher der Stadt Zürich, ist deshalb klar, dass die «Schtifti Foundation» den Gleichstellungspreis verdient hat.

Mehr zum Programm «Gorilla»

Junge FreestylesportlerInnen und Ernährungsprofis gehen an Schweizer Schulen und verbringen einen Tag mit bis zu 100 SchülerInnen. Die Jugendlichen können verschiedene Sportarten ausprobieren und erfahren viel über gesunde Ernährung. GORILLA bietet ausserdem Folgekurse sowie diverse weitere Module.