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Mehr gemeinnützige Wohnungen Zürcher Parlament will Finanzhilfe für Genossenschaften

Hunderte Menschen stehen bei einer Baustelle für eine neue Wohnung an
Legende: Bis 2050 muss die Stadt dafür sorgen, dass ein Drittel aller Zürcher Wohnungen gemeinnützig ist. Keystone
  • Das Zürcher Stadtparlament will Genossenschaften zukünftig mit einem «Wohnraumfonds» finanziell unterstützen, damit sie in der Stadt Land und Häuser kaufen können.
  • Eine entsprechende Motion wurde mit 67 zu 55 Stimmen an den Stadtrat überwiesen. SP, Grüne und AL sprachen sich dafür aus. SVP, FDP, EVP und GLP waren dagegen.
  • Die Befürworter sprachen von einem moderaten und sinnvollen Vorschlag, den es dringend brauche. Die Gegner waren der Meinung, der Fonds bringe nichts, er sei überflüssig und nicht durchdacht.
  • Der Fonds soll mit einem Startkapital von 50 Millionen Franken ausgestattet werden und soll einerseits zinsgünstige Darlehen an gemeinnützige Wohnbauträger vergeben, andererseits stellt er ihnen Abschreibungsbeiträge zur Verfügung.
  • Stadtrat Daniel Leupi (Grüne) unterstützte in der Debatte die Motion. Er muss nun eine Vorlage ausarbeiten: «Der Fonds ist ein nützliches Instrument, aber es erwirkt keine Wunder».

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