«'Mein Name ist Eugen' ist ein Klassiker – wie 'Romeo und Julia'»

Am Samstag feierte sein neuestes Stück vor 900 geladenen Gästen Premiere. Mit der Musical-Ausgabe des Klassikers «Mein Name ist Eugen» steuert Regisseur Dominik Flaschka nach «Ewigi Liebi» auf den nächsten Grosserfolg zu. Als «Regionaljournal»-Wochengast erzählt er, warum Altbewährtes zieht.

Film würde er nicht machen wollen, da fehle ihm das Unmittelbare, der Live-Moment. «Ernsthaftes» Schauspielhaus-Theater sei auch nicht seine Stärke, sagt Regisseur Dominik Flaschka als «Regionaljournal» Wochengast. Aber Musical, vor allem Mundart-Musical, die gelingen ihm.

Nach «Ewigi Liebi», dem erfolgreichsten Schweizer Musical überhaupt, soll nun das Musical um Eugen und seine Freunde abheben und viele Zuschauer anziehen: «Die Geschichte spricht ganz viele Menschen an: Nicht erwachsen werden wollen, im Kopf jung bleiben, die Träume ausleben. Das beschäftigt jeden irgendwie.» Zudem sei «Mein Name ist Eugen» ein richtiger Klassiker: «So wie 'Romeo und Julia'», schmunzelt Dominik Flaschka.

Bekanntes bewährt sich

Allgemein sind Schweizer Klassiker zurzeit ein Renner – auf den Bühnen und im Kino. Sei es «Heidi», «Schellenursli» oder nun eben «Mein Name ist Eugen». Altbewährtes verkaufe sich gut, sagt Dominik Flaschka: «Es gibt wenige Produzenten, die den Mut haben, neue Stoffe auszuprobieren, weil das breite Publikum dorthin geht, wo es die Geschichte kennt.»