Mit einem Sicherheits-App ans Züri Fäscht

Ein Hochseilakt zwischen Sankt Peter und Grossmünster, ein Solarflugzeug, das Loopings fliegt, und das Tessin als Gastkanton: vom 5. bis 7. Juli ist wieder Züri Fäscht-Zeit. Und Freiwillige können ein App testen, das künftig die Sicherheit verbessern soll.

Die Quaibrücke voller Leute.

Bildlegende: Viele Leute, wenig Fluchtwege - eine Herausforderung für die Polizei. Ein App soll helfen. zvg

Alle drei Jahre verwandelt sich die Stadt Zürich in ein grosses Festgelände. Anfang Juli ist es wieder soweit: Es ist Züri Fäscht-Zeit. Das Programm lockt mit Flugshows, Feuerwerken am Freitag- und Samstagabend und einer Chilbi, die wegen des gesperrten Sechseläutenplatzes in der ganzen Stadt verteilt wird.

Daten vom Handy direkt an die Polizei

Bei schönem Wetter rechnen die Organisatoren mit zwei Millionen Besucherinnen und Besuchern, eine Herausforderung in Sachen «Crowd Management». Um die Sicherheit bei künftigen Grossveranstalten zu verbessern, können die Fest-Besucherinnen und -Besucher ein App testen, das die ETH und die Stadtpolizei Zürich gemeinsam entwickelt haben.

Das App soll Daten liefern, damit die Polizei zum Beispiel reagieren kann, wenn sich eine Massenpanik abzeichnet. Damit das App funktioniert, muss man der Polizei allerdings erlauben, sein Handy zu orten. Wie beliebt dies ist, wird sich zeigen. Beim letzten Versuch am Silvester-Feuerwerk war der Test ein Flop, weil sich zu wenig Freiwillige beteiligten.

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