Neubau für die Wasserschutzpolizei rückt einen Schritt näher

Der geplante Neubau für die Wasserschutzpolizei kann vielleicht doch realisiert werden. Das Verwaltungsgericht hat entschieden, dass ein Stück Land dafür umgezont werden darf. Ob der Seeclub Zürich den Entscheid akzeptiert, ist noch nicht bekannt.

Der geplante Neubau für die Wasserschutzpolizei

Bildlegende: Der geplante Neubau ist dem benachbarten Seeclub ein Dorn im Auge. Visualisierung/zvg

Die bestehenden Anlagen am Mythenquai platzen aus allen Nähten. Daher plant die Stadt Zürich für die Wasserschutzpolizei einen modernen Neubau.

Um das Projekt zu realisieren, ist eine Umzonung notwendig, die das Stadtparlament im Mai 2012 bewilligt hatte. Im Februar 2013 hob das Baurekursgericht diesen Beschluss auf, nachdem der Zürcher Seeclub gegen die Umzonung rekurriert hatte.

Das Verwaltungsgericht hat den Entscheid des Baurekursgerichts nun umgestossen. Demnach steht einer Umzonung in die Zone für öffentliche Bauten nichts im Wege. Beat Grossrieder, der Kommunikationsleiter des städtischen Hochbaudepartementes: «Das ist ein wichtiger Entscheid, denn es ist dringend nötig, dass die Wasserschutzpolizei an diesem Ort eine bessere Infrastruktur erhält.»

Erst ein Teilerfolg

Der Weg für den geplanten Neubau ist damit aber noch nicht frei. Das Baurekursgericht muss über weitere strittige Punkte entscheiden. Der Seeclub Zürich - der älteste Ruderverein der Schweiz - bemängelt auch die Dimensionen des Neubauprojekts. Im Unterschied zum bestehenden Gebäude sind statt zwei neu drei Stockwerke geplant.

Sicher ist: Den ursprünglichen Fahrplan kann die Stadt nicht einhalten. Grossrieder: «Wir können noch nicht sagen, wann der Neubau gebaut und eröffnet werden kann. Es sind noch zu viele Fragen offen.» Der Seeclub Zürich kann den Entscheid des Verwaltungsgerichts an das Bundesgericht weiterziehen. Ob er das tut, ist derzeit offen. Für eine Stellungnahme war niemand erreichbar.

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