Noch nicht ganz parat für den grössten Sportanlass überhaupt

Mitte August 2014 wird Zürich zur Leichtathletik-Hauptstadt von Europa. Stadt und Kanton Zürich lassen sich die Leichtathletik-EM Millionen kosten. Es ist der grösste Sportanlass, der je in Zürich stattgefunden hat. Zum Glück ist noch Zeit bis zum Startschuss, diese kann man gut gebrauchen.

Drei Läufer springen durch den Wassergraben im Letzigrund

Bildlegende: Leichtathletik auf Spitzenniveau: 2014 finden in Zürich die Europameisterschaften statt. Keystone

Die Freude auf den Grossanlass ist bei Stadt- und Kantonspolitikern gross. Und sie lassen sich diese auch etwas kosten. Stadt und Kanton haben je eine Defizit-Garantie von 5 Millionen Franken gesprochen, dazu kommen weitere Millionen - unter anderem für den Einsatz von Polizei, Zivilschutz und anderem Personal. Stadtrat Gerold Lauber spricht im «Regionaljournal Zürich Schaffhausen» vom grössten Sportanlass überhaupt in der Stadt Zürich. Das Geld sei gut investiert.

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Interview mit CEO Patrick Magyar

2:09 min, vom 10.12.2013

Marathon durch die Stadt Zürich

Die Leichtathletik-EM findet nicht nur im Letzigrundstadion in Zürich statt, der Marathon und der Geher-Wettkampf führen nämlich mitten durch die Stadt Zürich.

Und auch der Sechseläuten-Platz wird Teil der Europameisterschaften. Dort kommt der riesige Holzpavillon «House of Switzerland» zu stehen. Nach den Winterspielen in Sotchi wird es das erste «Heimspiel» des neuen Schweizer Pavillons sein.

Um die Leichtathletik auch ausserhalb des Pavillons erleben zu können, wird auf dem Sechseläutenplatz eine Tartanbahn aufgestellt. Zudem gibt es diverse «Athletics Pavillons». Einer beispielsweise ist abgedunkelt, sodass ein 100-m-Sprint nur akustisch erlebt werden kann.

Mehr Bewegung dank farbiger Opernhausfassade?

Auf der Fassade des Opernhauses gibt es am Abend animierte Projektionen zum «Thema Athletik und Kunst». Ziel der ganzen Attraktionen ist es, eine nachhaltige Wirkung zu erzielen und die Leute zu mehr Bewegung zu animieren.

Neun Monate vor der Eröffnung sind bereits 40 Prozent der 120'000 Eintritts-Tickets verkauft. Ein Grossteil davon ins Ausland, zum Beispiel nach Deutschland.