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Zürich Schaffhausen Online unterrichten - um für die Zukunft zu lernen

Die Universität Zürich will ihr Angebot an Online-Vorlesungen ausbauen. «Wir wollen die Entwicklung nicht verschlafen», sagt Prorektor Christian Schwarzenegger. Denn er glaubt: Sogenannte Moocs (massive open online courses) könnten die Zukunft der Universität sein.

Ein Kameramann filmt drei Menschen um einen Tisch
Legende: Wir sind auch eine Filmcrew: Die Universität Zürich setzt auf Moocs, um für die Zukunft zu lernen. zvg uzh/Ausschnitt Making of-Video

Möchten Sie etwas lernen über nordische Sagen und das Weltall - über Informatik in der Wirtschaft oder über extraterrestrische Literatur in Spacebooks? Dann sind Sie bei den Moocs der Universität Zürich richtig.

Fünf derartige Online-Vorlesungen hat die Universität Zürich bereits abgehalten, zwei weitere kommen dazu. Gehalten werden sie von engagierte Professorinnen und Professoren, die sich für die neue Technik interessieren.

Ein Mooc zu machen ist fast so aufwändig wie die Produktion eines Dokumentarfilms.
Autor: Christian SchwarzeneggerProrektor Universität Zürich

Das Ziel der Universität Zürich ist klar: «Wir wollen experimentieren und üben für die Zukunft», sagt Christian Schwarzenegger. Denn die Universität Zürich wolle die technische Entwicklung nicht verschlafen. Und natürlich geht es auch ums Prestige: «Wir haben viele gute Leute an der Universität Zürich und sie können sich Online einem internationalen Publikum präsentieren.»

Das Projekt Online-Vorlesungen an der Universität Zürich ist noch in der Testphase. Christian Schwarzenegger hat deshalb auch keine genauen Zahlen zu den Studentinnen und Studenten. «Die Kurse werden aber eher als Weiterbildung genutzt, von Leuten, die bereits einen Studienabschluss haben.»

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