Orell Füssli bleibt in den roten Zahlen

Trotz mehr Umsatz schreibt Orell Füssli weiterhin Verluste. Das Geschäft mit dem Notendruck bleibt problematisch und auch der Buchhandel ist im Minus. Immerhin konnte das Zürcher Traditionsunternehmen den Verlust in Grenzen halten.

Eine Buchhandlung von Orell Füssli in Zürich.

Bildlegende: Anstatt im Laden nach Büchern zu stöbern, bestellen Kunden die Ware immer öfters online. Keystone

Der Umsatz erhöhte sich im ersten Halbjahr 2013 von 126 auf 128,5 Millionen Franken. Orell Füssli schreibt dennoch Verluste, wenn auch weniger als im letzten Jahr: 2,1 Millionen Franken beträgt der Reinverlust im ersten Halbjahr 2013. Im Vorjahr waren es noch 4,2 Millionen Franken gewesen.

Vor allem günstige Wechselkurse im Finanzbereich hätten den Verlust in Grenzen gehalten, schreibt das Unternehmen. Für das zweite Halbjahr erwarte man aber ein deutlich besseres Ergebnis. Auch 2012 hatte Orell Füssli gesamthaft doch noch einen Gewinn von 0,8 Millionen Franken erzielt.

Probleme beim Notendruck

Seit Jahren hat Orell Füssli bei der Herstellung neuer Banknoten mit technischen Problemen zu kämpfen. Zusätzlich spürt das Unternehmen den Wandel im Buchhandel. Immer mehr Bücher werden online gekauft. Mit der Fusion der eigenen Filialen mit denjenigen der Thalia-Gruppe will Orell Füssli die Talfahrt aufhalten.