Pyro-Zeusler verurteilt - dank 3-D-Filmtechnik

Das Zürcher Bezirksgericht hat am Donnerstag einen Fan des FC Zürich verurteilt, weil er 2010 im Stadion eine verbotene Fackel gezündet hatte. Überführt wurde der Mann dank einer 3-D-Auswertung eines Überwachungsvideos. Diese Methode bewähre sich, sagt ein Polizeisprecher.

Bei Zürcher Derbys (Aufnahme von 2012) werden immer wieder verbotene Pyros gezündet.

Bildlegende: Bei Zürcher Derbys (Aufnahme von 2012) werden immer wieder verbotene Pyros gezündet. Keystone

Am Zürcher Derby im Dezember 2010 hatte der Fan im Letzigrund-Stadion eine so genannte «Seenotfackel» angezündet. Das Bezirksgericht verurteilte den Mann am Donnerstag zu einer bedingten Geldstrafe von 7200 Franken, wie «20 Minuten online» meldet.

Erstmals bei Hooligan-Fall

Die Stadtpolizei Zürich kam ihm mit Hilfe einer neuartigen 3-D-Animation auf die Schliche. Erstmals wurde diese Methode in einem Hooligan-Fall angewendet. Sie ermögliche der Polizei wertvolle Rückschlüsse auf den Täter, seine Grösse, sein Aussehen, sein Alter, sagt Polizeisprecher Marco Cortesi im Interview mit dem «Regionaljournal Zürich Schaffhausen».