Zum Inhalt springen

Resultate aus Zürich Die nachhaltige Ernährung kommt in die Verfassung

Volksinitiative «Nachhaltige und faire Ernährung»

Stadt Zürich: Gegenvorschlag des Gemeinderats zur Volksinitiative «Nachhaltige und faire Ernährung», Änderung der Gemeindeordnung

  • JA

    60.0%

    35'830 Stimmen

  • NEIN

    40.0%

    23'908 Stimmen

Änderung der Gemeindeordnung

Stadt Zürich: Ausrichtung der Schulbehörden auf die Integration im Schulwesen, Änderung der Gemeindeordnung

  • JA

    72.3%

    42'876 Stimmen

  • NEIN

    27.7%

    16'407 Stimmen

Rahmenkredit für EWZ

Stadt Zürich: Rahmenkredit von 200 Millionen Franken für den Bau verschiedener Anlagen des Elektrizitätswerks

  • JA

    72.9%

    44'855 Stimmen

  • NEIN

    27.1%

    16'678 Stimmen

Alterszentrum Mathysweg

Stadt Zürich: Objektkredit von 63,25 Millionen Franken

  • JA

    91.3%

    56'735 Stimmen

  • NEIN

    8.7%

    5'404 Stimmen

Schulanlage Hofacker

Stadt Zürich: Ersatzneubau eines Sekundarschulhauses, Objektkredit von 33,8 Millionen Franken

  • JA

    81.7%

    50'502 Stimmen

  • NEIN

    18.3%

    11'305 Stimmen

Die Stadt Zürich soll in der Gemeindeordnung festhalten, dass sie umweltschonendes Essen fördert. Der Gegenvorschlag zur Ernährungsinitiative wurde angenommen. Dies gilt auch für die anderen vier städtischen Vorlagen.

60 Prozent der Stimmberechtigten haben sich für den Gegenvorschlag zur Ernährungsinitiative ausgesprochen. Dieser Gegenvorschlag verlangt, dass der Artikel zur 2000-Watt-Gesellschaft entsprechend ergänzt wird. In diesem Artikel sollen neu «die Förderung der umweltschonenden Ernährung und die Information über den Einfluss der Ernährung auf das globale Klima» festgehalten werden.

Ein Teller mit Tofu und Gurken
Legende: Was auf den Teller kommt, soll möglichst nachhaltig sein: Dieser Grundsatz kommt in die Gemeindeordnung. Colourbox

Die ursprüngliche Ernährungsinitiative aus linken Kreisen ging dem Stadtparlament zu weit. Sie wollte vorschreiben, dass bei öffentlichen Veranstaltungen und in städtischen Kantinen vegane Menüs angeboten werden müssen.

EWZ: Rahmenkredit über 200 Millionen Franken

Bei der zweiten Vorlage fiel das Votum deutlich klarer aus. Knapp 73 Prozent sagten Ja zu einem neuen Rahmenkredit für das städtische Elektrizitätswerk (EWZ).

Mit den 200 Millionen Franken kann das EWZ Projekte aus dem Bereich Energielösungen realisieren. Dieses Energie-Contracting betreibt das EWZ seit rund 15 Jahren. Es realisiert Anlagen, die auf CO2-neutrale Art Wärme und Kälte liefern, zum Beispiel aus Abwärme.

Die weiteren Vorlagen in der Stadt Zürich

Änderung Schulbehördenorganisation
Die Stadt Zürich kann das Ziel der schulischen Integration auch organisatorisch umsetzen. Sie kann die Schulkommission für Sonderschulen abschaffen. Der Ja-Stimmenanteil beträgt 72 Prozent.
Damit ist die Aufsicht über die drei städtischen Sonderschulen neu in den Händen der Präsidentenkonferenz.
Alterszentrum Mathysweg
Das 1970 erbaute Alterszentrum Mathysweg in Albisrieden wird durch einen Neubau ersetzt. Die Stimmberechtigten haben den Kredit in der Höhe von 63 Millionen Franken genehmigt, mit 91 Prozent Ja-Stimmen.
Schulanlage Hofacker
Die teils denkmalgeschützte Schulanlage Hofacker im Quartier Hirslanden wird modernisiert. Die Stadt Zürich kann die beiden bestehenden Gebäude ausbauen sowie einen Ersatzneubau für die Sekundarschule inklusive Dreifachsporthalle erstellen – für insgesamt knapp 34 Millionen Franken. Die Vorlage wurde mit knapp 82 Prozent Ja-Stimmen angenommen.