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Zürich Schaffhausen Rücktritt: Hans-Jürg Fehr geht für die Partei in Rente

Der Schaffhauser SP-Nationalrat Hans-Jürg Fehr tritt vorzeitig nach der Sommersession zurück. Er bricht damit sein Wahlversprechen.

Legende: Audio Hans-Jürg Fehr begründet seinen Rücktritt (Christa Edlin, 24.5.2013) abspielen. Laufzeit 4:03 Minuten.
4:03 min, aus Regi ZH SH vom 24.05.2013.

Hans-Jürg Fehr tritt in diesem Sommer aus dem Nationalrat zurück. Das hat Fehr an einer Medienkonferenz in Schaffhausen bekannt gegeben. Er begründet seinen Rückzug aus der Politik mit dem Pensionsalter. Fehr wird im Sommer 65 Jahre alt.

Auch taktische Überlegungen haben eine Rolle gespielt. So versucht Fehr mit seinem vorzeitigen Abschied aus der Politik, der Schaffhauser SP den Nationalratssitz zu sichern. Nachrücken wird nämlich Martina Munz, die heute im Schaffhauser Kantonsrat sitzt und die kantonale SP präsidiert.

Allerdings bricht Fehr mit seinem Rückzug auch ein Wahlversprechen: Fehr hatte vor den Wahlen stets ausdrücklich erklärt, dass er nochmals eine volle Amtszeit absolvieren werde.

Hans-Jürg Fehr ist einer der profiliertesten Politiker Schaffhausens und blickt auf eine lange Karriere zurück. Seit 1999 ist er Nationalrat. Daneben sass er von 1983 bis 2009 auch im Schaffhauser Kantonsrat. Während vier Jahren (von 2004 bis 2008) präsidierte Fehr zudem die SP Schweiz.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Paul Bürger, Schweiz
    NR Hans-Jürg Fehr ist ein verdienstvoller Politiker, der sich vor allem für den kleinen Mann und soziale Gerechtigkeit eingesetzt hat. Seien wir vorsichtig und lassen in diesem Land auch Sozialpolitiker ihre Arbeit tun! Es braucht sie dringender denn je! Stellen wir uns vor, die Schweiz bestünde nur aus SVP-Hitzköpfen! Ausgewogenheit und gegenseitigen Respekt hat dieses Land vorwärts gebracht. Vergessen wir das nie!!!! Ich bin als liberaler froh, dass es Menschen wie Fehr gibt!!!!!!!!!!
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    1. Antwort von R.Anderegg, Zürich
      Also vom Sozialen habe ich bei Hans-Jürg Fehr nichts gesehen, da auch unter seiner Führung die $P viele Gebühren, Abgaben und Steuern weiter erhöhte, bzw. neue einführte, was wieder besonders die Unter- und Mittelschicht betraf. Im Film wurde gesagt, dass Herr Fehr kein Polteri war, ausgleichend. Ich habe ihn da aber ganz anders wahrgenommen.
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    2. Antwort von H.P. Auer, RF-620100 Ekaterinburg
      @P.Bürger:Man kann den Staat auch ausverkaufen und dies war die Politik von H.J.Fehr,denn leider hat er nicht gemerkt,dass es die ganze Mittelschicht betrifft und unabhängig von Parteizugehörigkeit.@Anderegg:Ich als geb.Schaffhauser kenne Ihn noch aus dem KT-Rat,da war er ab und an nicht nur ein Polteri,sondern auch ein Plauderi.Von Ausgeglichenheit kann weder im KT-,wie auch im NR-Rat die Rede sein.Anmerkung in eigener Sache:Bin Parteilos und ein im Ausland lebender Schweizer mit Stimmrecht.
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  • Kommentar von H.P. Auer, RF-620100 Ekaterinburg
    Gott Lob und Dank, werde ihn nicht wirklich vermissen. Wünsche Ihm trotzdem alles Gute und Gesundheit in seinen zukünftigen Pensionsjahren.
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  • Kommentar von R.Anderegg, Zürich
    " Rücktritt: Hans-Jürg Fehr geht für die Partei in Rente " Das wäre dann also auch ein Parteisoldat?? Aber auch diesem Linken weine ich keine Träne nach. Und angekündigt hat Fehr schon vieles, um es nachher nicht einzuhalten. Danke.
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