Schaffhauser Taubenpest scheint überstanden

Die Taubenpest, die in der Stadt Schaffhausen grassiert, ist am Abflauen. Dieser Ansicht ist Kantonstierarzt Peter Uehlinger. Die hochansteckende Tierkrankheit dürfte auch nicht so viele Tauben in Mitleidenschaft gezogen haben, wie Uehlinger zu Beginn befürchtet hatte.

Drei Tauben auf einer Mauer.

Bildlegende: Die Gefahr für die Tauben der Stadt Schaffhausen ist noch nicht ganz gebannt. Keystone

Im Dezember fand man in der Stadt Schaffhausen noch viele tote oder kranke Tauben. Derartige Meldungen seien nun deutlich zurückgegangen. Auch wenn es für eine abschliessende Bilanz noch zu früh sei: Kantonstierarzt Peter Uehlinger kann mindestens teilweise entwarnen. Er rechne nicht mehr damit, dass die Taubenpest wieder stark aufflamme, sagt er gegenüber dem «Regionaljournal Zürich Schaffhausen».

Uehlinger geht zudem davon aus, dass zwar mehrere hundert Tauben in der Stadt Schaffhausen durch die Taubenpest starben. Es sei aber nicht so, dass die Hälfte der Population von rund 1300 Tieren in Schaffhausen eingegangen sei. Dies hatte man aufgrund von Erfahrungen in anderen Städten befürchtet.

Froh ist Uehlinger zudem, dass die Taubenpest nicht auf Nutzgeflügel übergegriffen hat. Für Menschen bestand sowieso kaum eine Gefahr.