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Schwierige Reparaturarbeiten Verkehr im Bahnhof Winterthur bis Montagmorgen gestört

Legende: Video Räumungsarbeiten in Winterthur dauern länger abspielen. Laufzeit 0:52 Minuten.
Aus Tagesschau vom 16.06.2018.
  • Der Bahnverkehr am Bahnhof Winterthur bleibt beeinträchtigt, die Reparaturarbeiten an Gleis und Strommasten dauern länger als erwartet.
  • Seit Sonntagmittag hat die SBB den Bahnverkehr aber wenigstens teilweise wieder aufnehmen können.
  • Ausgelöst hat die Störung ein Güterzug, der am frühen Freitagabend im Bahnhof entgleist ist.

Die aktuelle Bahnverkehrslage gestaltet sich laut SBB wie folgt: Der Fernverkehr zwischen Zürich HB und St. Gallen fällt aus wie auch die S 8 zwischen Effretikon und Winterthur nicht fährt.

Weiter fallen die S 12 zwischen Winterthur und Winterthur Seen/Seuzach und die S 26 zwischen Winterthur und Winterthur Grüze aus. Die übrigen Züge verkehren planmässig. Auf ihrer Website, Link öffnet in einem neuen Fenster hat die SBB Alternativrouten angegeben.

Entgleister Güterzug löste Chaos aus

Am frühen Freitagabend entgleiste im viertgrössten Schweizer Bahnhof ein mit Schotter beladener Bauzug. Dabei wurde ein Strommast beschädigt, was zu einem Kurzschluss führte.

Drei Wagen des Bauzuges sprangen aus den Schienen. Neben dem Fahrleitungsmast wurden dabei auch die Gleise beschädigt, wie die SBB mitteilt. Nach der Entgleisung konnte der Stromunterbruch aber soweit eingegrenzt werden, dass Zugfahrten Richtung Oberwinterthur wieder möglich waren.

ICN reisst Stromleitung herunter

Bei der Durchfahrt eines ICN fiel dann aber die Fahrleitung herunter, was erneut einen Kurzschluss auslöste. Verletzt wurde niemand. Von Zürich her konnten einzelne Züge eine Stunde nach dem Vorfall wieder verkehren.

Der Zwischenfall hatte grosse Auswirkungen im Feierabend- und Wochenendverkehr. Die Passagiere auf der Ost-West-Achse mussten Verspätungen und Zugausfälle in Kauf nehmen. Hunderte von Pendlern waren an verschiedenen Bahnhöfen gestrandet.

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31 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Steinegger (rolf.steinegger)
    Hunderte seien betroffen gewesen? Wer die Szahlen kennt, weiss: Es waren um die mindestens zehntausend alleine am Freitag Abend.
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  • Kommentar von Andrin Ziswiler (Andrinzisi)
    Menschen die dort in Wintertuhr arbeiten und mit dem Bus zur Arbeit gehen müssen teoretisch Nacharbeiten.
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  • Kommentar von lorenz Bertsche (lorenz.bertsche)
    Immer mehr Menschen in der Schweiz, kürzere Verkehrszeiten, mehr Verbrauch an Schienen und Rollmaterial, hektische Arbeitszeiten. hinzu die Menschen drängen bei solchen Missgeschicken oder Unfällen wieder andere Menschen die versuchen alles so schnell wie möglich in Ordnung zu bringen zeitlich nochmals unter Druck. Alles muss immer schneller und noch schneller gehen. Die Zeit läuft so oder so davon. In solchen Zeiten einfach mal innehalten und über den Sinn und Zweck des Lebens nachdenken.
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