Sexuelle Übergriffe in Schulhäusern: Koordinierte Tätersuche

Die beiden Fälle von sexuellen Übergriffen auf Mädchen in Schulhäusern im Kanton Zürich beschäftigen die Ermittlungsbehörden intensiv. Die Polizei schliesst nicht aus, dass bei den Vorfällen der gleiche Täter am Werk war.

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Sexuelle Übergriffe in Schulhäusern: Koordinierte Tätersuche

3:01 min, aus Schweiz aktuell vom 3.2.2014

Die beiden sexuellen Übergriffe im Bülacher Schulhaus «Schwerzgrueb» und im Stadtzürcher Schulhaus «Hofacker» Ende letzter Woche wurden möglicherweise vom gleichen Täter begannen. In beiden Fällen wurden 6-jährige Kindergärtnerinnen sexuell ausgebeutet. Ausserdem liegen zwischen den Taten lediglich 24 Stunden. «Das sticht einem ins Auge», sagt Stadtpolizeisprecher Marco Cortesi gegenüber «Schweiz aktuell». «Wir ermitteln in diese Richtung, müssen uns aber auf die Fakten verlassen.»

Klares Signalement

Fakt ist, dass die Kantonspolizei im Bülacher Fall nach einem 20- bis 25-jährigen Mann sucht. Dabei arbeitet die Kantonspolizei eng mit der Zürcher Stadtpolizei zusammen.

Alarmiert ist auch das Volksschulamt des Kantons Zürich, wie dessen Leiter Martin Wendelspiess bestätigt: «Um mögliche Schlüsse aus den erschreckenden Ereignissen zu ziehen, müssen wir jedoch die weiteren Ermittlungen der Polizei abwarten.»