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Zürich Schaffhausen Stadt erwartet keinen Run auf die Sexboxen in Zürich-Altstetten

Am 26. August ist es soweit: Mann darf in die Sexboxen in Zürich-Altstetten fahren und in den Boxen verrichten, was es zu verrichten gibt. In der ersten Zeit rechnet der Zürcher Stadtrat jedoch nicht mit viel Verkehr: Zu hoch sei die öffentliche Aufmerksamkeit.

Legende: Video Sexboxen vor der Eröffnung abspielen. Laufzeit 4:05 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 15.08.2013.

Täglich, von 19 - 5 Uhr, wird der Strichplatz mit den Sexboxen in Zürich-Altstetten geöffnet sein, erstmals am 26. August. Besucht werden darf er nur mit dem Auto. Andere Fahrzeuge und Fussgänger müssen draussen bleiben.

Abgeschreckt vom hohen, öffentlichen Interesse rechnet die Stadt damit, dass es einige Zeit dauert, bis die Freier den neuen Strichplatz aufsuchen. Eine erste Bilanz will die Stadt in drei Monaten ziehen, schreibt sie in einer Mitteilung. Von Anfang an will sie jedoch unterbinden, dass sich die Strassenprostitution an andere Orte verlagert.

Bessere Arbeitsbedingungen für die Frauen

Die Stadt erhofft sich vom neuen Strichplatz einerseits mehr Sicherheit und einen besseren Schutz der Gesundheit der Prostituierten. Andererseits soll auch die Bevölkerung in der Umgebung des alten Strassenstrichs am Sihlquai entlastet werden.

3 Kommentare

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  • Kommentar von Karl Huber, Uster
    Hier zeigt sich, dass Prostitution nie menschenwürdig ist.
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    1. Antwort von Ernst Jacob, Moeriken
      Herr Huber, ganz so hart habe ich es in meinem Beitrag nicht geschrieben, solange es Männer gibt, die 'keine' haben, und solche, die zuhause nicht (mehr) dürfen oder wollen, gibt es Frauen (und Männer), die vom natürlichen Triebleben des Mannes profitieren. Ob aber eine städtische Multi-Auto-Einstellbox, und erst noch ohne Tor, eine menschenwürdige Absteige ist, wage ich auch zu bezweifeln, es ist doch eher ein Beweis dafür, dass wir noch nicht gelernt haben, mit dem Thema 'menschlich' umzugehen
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  • Kommentar von Ernst Jacob, Moeriken
    Bravo, endlich ein Eros-Center, und erst noch Im populären Stützli-Wösch-Design, und dann noch unter 'amtlicher' Aufsicht - ich hätte zwar eher 'die Post' angefragt, Management und Billet-Handel unter ihre Fittiche zu nehmen, es würde noch gut zu Briefmarken, Kaugummis, Handie's und Elektrovelos passen. Jämmerlich, jämmerlich, jämmerlich, ein arttypischer Beweis, zu was wir in unserem Land noch fähig sind. Lösen wird man damit zwar kein einziges Problem, aber schafft damit zwei, drei Staatsjobs.
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