Stadtwerk Winterthur SVP und FDP reichen Strafanzeige gegen die alte Führung ein

Firmenschriftzug des Stadtwerkes über dem Haupteingang

Bildlegende: Die Sonderprüfung der Finanzkontrolle zeigte, dass im Stadtwerk Winterthur nicht alles sauber lief. zvg

Im Zuge der sogenannten «Wärmering-Affäre» hatte der Stadtrat von Winterthur eine Sonderprüfung des Stadtwerkes angeordnet. Diese stellte «eigenmächtiges, teilweise kompetenzwidriges Verhalten» der alten Stadtwerkführung fest. Gestützt auf den Bericht zu dieser Sonderprüfung, erstatten SVP und FDP nun Anzeige gegen das ehemalige Direktorium.

Geld veruntreut? Urkunden gefälscht?

Es stelle sich die Frage, «ob im Zusammenhang mit der Rechnungslegung, bei der Vergabe von Naturalgeschenken, dem Abschluss von Sponsoringverträgen respektive bei den Lohnmassnahmen von den Verantwortlichen Urkundendelikte oder Vermögensdelikte – insbesondere Veruntreuung oder ungetreue Geschäftsbesorgung – begangen wurden», schreiben die Parteien in ihrer Mitteilung.

Der Stadtrat hatte von einer Strafanzeige im Zusammenhang mit den Ungereimtheiten beim Stadtwerk abgesehen. SVP und FDP sind aber der Meinung, dass die Verdachtsmomente gegen die Stadtwerkführung mehr als ausreichen, um eine Strafuntersuchung einzuleiten.