Höhere Pensionskassenbeiträge SVP und FDP unterstützen linken Zürcher Stadtrat

Die Angestellten der Stadt Zürich müssen ab Juli 2017 mehr an ihre Pensionskasse zahlen. Das Stadtparlament hat am Mittwoch eine Reduktion der städtischen Spar- und Risikobeiträge von 62 auf 60 Prozent beschlossen, gegen den Widerstand der SP.

Tramchauffeusen und andere städtische Angestellte müssen bald höhere Beiträge für die Pensionskasse bezahlen.

Bildlegende: Tramchauffeusen und andere städtische Angestellte müssen bald höhere Beiträge für die Pensionskasse bezahlen. Keystone

  • Anteil der Angestellten an Pensionskassenbeiträgen steigt von 38 auf 40 Prozent.
  • Anteil der Stadt sinkt von 62 auf 60 Prozent.
  • Der Stadtrat rechnet mit Einsparungen von 6,7 Millionen Franken pro Jahr.
  • Hintergrund war die Leistungsüberprüfung 17/0 sowie die Anpassung des Umwandlungssatzes.

Der links-grüne Stadtrat wurde ausgerechnet von der SP kritisiert. «Das ist erneut eine Sparmassnahme auf dem Buckel des Personals», kritisierte Gabriela Rothenfluh. «Da machen wir nicht mit.»

SVP-Gemeinderat Roger Liebi wähnte sich im falschen Film. Das sei «unglaublich», dass die Bürgerlichen nun die Politik des links-grünen Stadtrats stützen müssten.

Die Schlussabstimmung steht noch aus. Es zeichnet sich aber eine klare Mehrheit für den Stadtrat ab, denn in der Debatte stellte sich nur die SP gegen die Anpassung der Pensionskassenbeitrags. Die stadtzürcher Angestellten werden also wohl ab Mitte Jahr höhere Beiträge leisten.