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Zürich Schaffhausen TCS Zürich lanciert einen Ombudsmann für Verkehrsfragen

Der Ombudsmann soll bei Verkehrsproblemen als neutrale Beschwerdestelle zwischen Autofahrern und den zuständigen Ämtern vermitteln. Behörden von Stadt und Kanton bezweifeln den Nutzen der neuen Anlaufstelle. Anders als offizielle Ombdusmänner hat er nicht mehr Kompetenzen als jeder andere Bürger.

Ein rotes Auto befährt eine Kreuzung mit einem Wirrwar aus übermalten und aktuellen Leitlinien.
Legende: Wohin mit Verkehrsanliegen? Ein privater Verkehrsombudsmann soll weiterhelfen. Keystone

Lanciert wurde die Idee vom Geschäftsführer des TCS Zürich, Reto Cavegn und dem umtriebigen Zürcher Autohändler Kenny Eichenberger. Hans Meier, ein ehemaliger Chefbeamter des Tiefbauamtes des Kantons Zürich, soll diese Funktion wahrnehmen.

Als Verkehrsombudsmann wolle dieser eine Brücke schlagen zwischen den berechtigten Anliegen von Verkehrsteilnehmenden und den amtlichen Stellen, heisst es in der Mitteilung der Initianten.

«Das bringt nichts»

Wenig begeistert von der neuen Einrichtung zeigt man sich im Polizeidepartement der Stadt Zürich. «Bei uns stehen schon immer alle Türen, sowie die Mail- und Postfächer für den Bürger offen, und er bekommt auch schnell Antwort», sagt Heiko Ciceri, der Sprecher der Dienstabteilung Verkehr der Stadt Zürich gegenüber dem «Regionaljournal Zürich Schaffhausen». Es sei viel einfacher, wenn der Kontakt zwischen Bürgern und den Amtsstellen direkt erfolge, ohne Vermittlung eines Ombudsmannes.

Fragen zur Wirksamkeit

In der Baudirektion des Kantons Zürich heisst es, man nehme zur Kenntnis, dass der TCS eine Ombudsstelle für Verkehrsfragen eingerichtet habe. Der Sprecher der Baudirektion, Thomas Maag, verweist aber auf den Ombudsmann des Kantons Zürich. Dieser sei auch für Verkehrsfragen zuständig und sei – im Gegensatz zum Verkehrsombudsmann – auch mit Instrumenten ausgestattet, die etwas bewirken können.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von carecci antonio, illnau effretikon
    Bahnübergang bei Banhof Seebach Felsenreinstrasse.. die Barriere, die bleiben immer zu lang zu, bis 10 mn oder sogar viel länger. Un dass ist definitiv zu lang.. h. Dank
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  • Kommentar von Popularius, Zürich
    Vermutlich endlich ein Revolutionsaufschwung,gegen umweltfreundliches Handeln der Grünen selbst,sowie deren Unachtsamkeit (Diskriminierung) gegenüber Mitmenschen& deren Nötigung auf andere Verkehrsteilnehmer & Erdenbüger unserer Stadt. Oder will uns hier irgendjemand/In wirklich immernoch weismachen, das Quartier-Schwellen, Spurenverengungen od.-Abbau oder 30KmH usw., unsere Luft od.Gefahren der Strasse tatsächlich verbessern sollen? Hallo,wir schreiben doch das Jahr 2014. Zeit für Änderungen!
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  • Kommentar von Stephan Frischknecht, Schlieren
    ...alle Türen offen und man bekommt schnell eine Antwort... Soll das jetzt ein verfrühter Aprilscherz sein? Ich habe mich schon einige Male bei der Polizei gemeldet und NIE ein Feedback erhalten. Als ich dann mal die Mühe genommen habe, wurde ich von so einem Wachmeister super unfreundlich abgeputzt. Das ist die Realität! Den Ombudsmann braucht es unbedingt und es ist höchste Zeit, dass diese Probleme endlich mal von einer kompetenten und neutralen Stelle koordiniert und kontrolliert werden.
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