VBZ-Doppelgelenkbusse nach einem Jahr ein Erfolg

Die extralangen Trolleybusse litten zu Beginn an Kinderkrankheiten und standen häufig still. Nach einem Jahr im Einsatz sind die Probleme definitiv behoben. Die VBZ sprechen von einem Erfolg und möchten daher noch mehr von diesen Bussen einsetzen.

Doppelgelenk-Trolleybus am Zürcher Hauptbahnhof

Bildlegende: Platz für 128 Personen und 25 Meter lang: der neue Doppelgelenk-Trolleybus der VBZ hat sich nach einem Jahr bewährt. Keystone

25 Meter lang sind die neuen Doppelgelenk-Trolleybusse der VBZ. Und weil sie so lang sind, können sie mehr Passagiere aufs Mal transportieren, sind nicht nur ihrer Technologie wegen umweltfreundlicher. Nur: Zu Beginn standen ein grosser Teil der 12 Riesenbusse wegen Problemen mit dem Antrieb häufig in der Garage. Die Busse blieben zum Teil mitten auf der Strecke stehen.

Diese Kinderkrankheiten seien nun gelöst, sagt VBZ-Sprecherin Daniela Tobler im «Regionaljournal Zürich Schaffhausen» von Radio SRF. Nach einem Jahr mit den neuen, extra langen Bussen sind die VBZ so zufrieden, dass sie Anfang 2014 nochmal zwei neue Doppelgelenkbusse in Betrieb nehmen. Später soll sogar noch eine zweite Staffel dieser Busse beschafft werden.

Denn dank der langen Busse mit mehr Plätzen kann die VBZ trotz leicht ausgedünntem Fahrplan (die Busse fahren in den Stosszeiten im 6 Minuten- statt im 5 Minuten-Takt) mehr Passagiere befördern.