Vollenwyder-Nachfolge: Jungsozialisten unterstützen Richard Wolff

Die Jungsozialisten der Stadt Zürich wollen, dass Richard Wolff (AL) neuer Zürcher Stadtrat wird. Ob ihre Mutterpartei dem Beispiel folgt, wird sich zeigen.

Am Dienstagabend hat die Vollversammlung der Jungsozialisten der Stadt Zürich entschieden, dass sie Richard Wolff von der Alternativen Liste bei seiner Stadtratskandidatur unterstützt. Die Juso wird sich laut einer Mitteilung an der SP-Delegiertenversammlung für Wolff aussprechen.

Richard Wolff von der Alternativen Liste.

Bildlegende: Laute Eigendefinition ein «Kandidat mit Biss»: Richard Wolff (AL). ZVG

«Geeinte Linke»

Die Juso ist der Meinung, die "geeinte Linke" müsse jetzt die Möglichkeit nutzen, einen weiteren Sitz im Zürcher Stadtrat zu erkämpfen. Wolff werde sich für eine gerechtere Besteuerung und mehr Freiräume in der Stadt einsetzen.

Die Zürcher Stadtratsersatzwahlen finden am 3. März statt. Für die Nachfolge von FDP-Finanzvorstand Martin Vollenwyder bewerben sich neben Wolff Marco Camin (FDP), Daniel Hodel (GLP) und Toni Stadelmann (parteilos).