Von der Flughafenregion lernen: Delegation aus Bosnien zu Besuch

18 bosnische Gemeindepräsidenten waren im Dezember im Zürcher Unterland zu Gast. Sie wollten sich ansehen, wie die Gemeinden in der Region zusammen arbeiten. Und waren besonders beeindruckt von der Kooperation von Wirtschaft und Politik - und davon, dass die Zürcher Politiker keinen Chauffeur haben.

Die 18 Gäste aus Bosnien-Herzegowina vor dem Glattzentrum.

Bildlegende: Ein Besuch im Glattzentrum stand ebenfalls auf dem Programm für die bosnischen Gäste. zvg

Ein Besuch des Neubau-Projekts Richti-Areal, ein Abstecher ins Glattzentrum und dann Vorträge. Das war das Programm für die 18 Gemeindepräsidentinnen und Gemeindepräsidenten aus Bosnien-Herzegowina.

Sie wollten sich anschauen, wie gute Zusammenarbeit zwischen Gemeinden funktionieren kann. Der wichtigste Tipp von Christoph Lang, Geschäftsführer des Netzwerkes Flughafenregion Zürich: «Sie sollten sich vermehrt engagieren, dass Politik und Wirtschaft zusammen arbeiten.» Die Gäste seien denn auch beeindruckt gewesen, dass die Gemeindepolitiker in Zürich neben ihrem Amt noch arbeiten. Und dass sie mit dem öffentlichen Verkehr anreisen. «Die Bosnier haben alle einen Chauffeur.»

Doch nicht nur die Bosnier können von den Zürchern lernen, sondern auch umgekehrt: «Das langsamere Tempo, das in diesen Regionen herrscht, würde uns manchmal gut tun», ist Christoph Lang überzeugt.

Sendung zu diesem Artikel