Weg mit dem Dreck: Die Stadt Zürich engagiert externe Firmen

Die Stadt Zürich investiert über 2 Millionen Franken, um ihre Park- und Freizeitanlagen sauber zu halten. Vor allem im Sommer mutieren Seeufer und Pärke zu Abfallhalden. Die Putzequipen der Stadt sind gegen die wachsenden Abfallberge chancenlos. Externe Firmen sollen nun beim Aufräumen helfen.

Mit Abfall übersäte Wiese am Zürichseeufer.

Bildlegende: Viel Müll auf der Blatterwiese: Die Stadt räumt den Leuten hinterher. Keystone

Es gebe drei Gründe, weshalb die Stadt externes Putzpersonal engagiere, sagt Leta Filli, Mediensprecherin von ERZ Entsorgung und Recycling Zürich: Eine stetig wachsende Bevölkerung, die 24-Stunden-Gesellschaft und die intensive Nutzung der Freizeitanlagen im Sommer. «Dies alles führt zu mehr Abfall und damit zu einer täglichen Herausforderung, alles sauber zu halten.»

«Nicht unsere Aufgabe, Leute zu erziehen»

Die externen Helfer sollen auch im Kampf gegen das Littering helfen. Dabei setzt die Stadt auf zwei Strategien: Zum einen sollen möglichst viele Abfallkübel zur Verfügung stehen, die auch regelmässig geleert werden, und zweitens sollen die Anlagen so sauber gehalten werden, dass die Hemmschwelle steigt, Abfall einfach liegen zu lassen. «Es ist nicht unsere Aufgabe, die Leute zu erziehen», sagt Fili weiter, «sondern die Stadt sauber zu halten.»

Da vor allem im Sommer der Abfall zum Problem wird, will die Stadt nicht einfach mehr Personal einstellen. Die Anstellung von externen Firmen habe unter anderem auch den Vorteil, sagt Fili, dass diese auch gleich das nötige Equipment mitbringen.