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Zürich Schaffhausen Wegen SwissPass: VBZ stellen zusätzliche Kontrolleure ein

Wegen des neuen SwissPass der SBB sind die Billettkontrollen viel aufwändiger geworden. Das spüren auch die Verkehrsbetriebe der Stadt Zürich: Sie stellen 20 zusätzliche Kontrolleure ein.

Collage SwissPass und Bus Zürich
Legende: Mehr Kontrollen, neue Geräte, zusätzliche Angestellte: Der neue SwissPass stellt die VBZ vor Probleme. Keystone

Seit dem 1. August sind die roten SwissPass-Karten im Umlauf. Darauf sind Daten von Halbtax- und Generalabonnements gespeichert. Die Neuerung bedeutet für die Verkehrsbetriebe der Stadt Zürich VBZ einen Zusatzaufwand. Sie mussten unter anderem neue Lesegeräte anschaffen. Kostenpunkt: 150'000 Franken.

Ebenfalls dauern die Kontrollen mit dem SwissPass länger als bisher. Dies führe jedes Jahr zu Hunderten von zusätzlichen Kontrollstunden, sagt VBZ-Sprecher Andreas Uhl. «Deshalb müssen wir unseren Personalbestand aufstocken.» Uhl spricht von 20 neuen Mitarbeitern.

Keine Einstiegskontrollen mehr

Die zusätzlichen Stellen seien ebenfalls notwendig, weil der Zürcher Verkehrsverbund ZVV im Rahmen der Umstellung auf den SwissPass seit anfangs August die sogenannten Einstiegskontrollen für Busse ab 21 Uhr abgeschafft hat. Stattdessen werden am Abend nun vermehrt Stich- und Schwerpunktskontrollen durchgeführt.

8 Kommentare

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  • Kommentar von Beat Gurzeler, Winterthur
    Die " Oberschlauen der SBB " haben wieder einmal gedacht, Sie haben das Korn im abgemähten Feld gefunden, leider ausser Spesen nichts gewesen, die grosse Frage ist wer bezahlt dies, eigentlich die Verantwortlichen, in der Privatindustrie würden solche Leute fristlos entlassen. Ich frage mich was " die Schreibtischtäter " als nächste aushecken
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  • Kommentar von P. Stalder, Luzern
    Solcher SwissPass Schwachsinn kann nur einem staatlichen Betrieb in den Sinn kommen, welcher von den dummen Steuerzahler finanziert werden muss...
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  • Kommentar von René Mühlemann, Wädenswil
    Ökonomisch betrachtet wäre es am günstigsten wenn per sofort der 0-Tarif für den ÖV eingeführt würde. Die SBB, welche schon heute mit jährlich Fr. 10 Milliarden von der Allgemeinheit alimentiert wird, käme mit ca 80% des Personals aus. Gültig wäre der 0-Tarif für alle CH-BürgerInnen, Ausländer die hier Arbeiten und ihre hier wohnenden Angehörigen, sowie Asylbewerber. Touris müssten bei Einreise eine Pauschale bezahlen.
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