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Zürich Schaffhausen Weltneuheit «Hans» soll Strom für 100 Haushalte produzieren

«Hans» heisst ein neues Windrad in Beringen - und es soll mit wenig Wind viel Strom produzieren. Am Mittwoch wurde es als erstes seiner Art in Beringen feierlich eingeweiht.

Legende: Audio Die Revolution in der Windenergie (17.12.2014) abspielen. Laufzeit 4:29 Minuten.
4:29 min, aus Regi ZH SH vom 17.12.2014.

Benannt ist das Windrad nach seinem Erfinder, Hans Wepfer aus Andelfingen. Das Besondere an der Kleinwindanlage: Sie produziert bereits bei Windstärken ab 1,5 Meter pro Sekunde Strom.

Legende: Video Daniel Düsentrieb der Windturbinen abspielen. Laufzeit 5:14 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 29.06.2012.

Die drei nebeneinander stehenden, sechsflügeligen Rotoren laufen fast lautlos. Vögel sind durch sie nicht bedroht, sie nehmen die Rotoren als Scheiben wahr und weichen aus. «Die Anlage passt sich gut in die Landschaft ein», meinte Bauvorsteher Reto Dubach, der als Vertreter des Regierungsrates bei der Einweihung dabei war.

Weitere Windräder geplant

«Hans» könnten noch weitere Windräder folgen: Der Kanton Schaffhausen hat in einer Studie gleich 33 mögliche Standorte eruiert.

Die Hoffnungen, die auf «Hans» ruhen, sind gross. Bei guten Windverhältnissen rechnen die Elektrizitätswerke des Kantons Schaffhausen (EKS) mit durchschnittlich 400'000 kWh pro Jahr. Das wäre genug Strom für die Versorgung von hundert Haushalten. Das EKS hat rund eine Million Franken in die Anlage investiert.

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17 Kommentare

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  • Kommentar von Kurt Vollmer, Zürich
    HERZLICHE GRATULATION zu dieser Anlage. Lassen wir uns von den Dauermiesmachern nicht beirren. Denn denen kann man wirklich nichts Recht machen! Für mich ist diese Anlage ein Meisterwerk, denn ich habe sie mir persönlich angeschaut! Alle, welche hier meckern sei gesagt:Der Strom wird NICHT in ihrer Steckdose produziert! Also seien sie offen für neue, innovative Technologien! Wollen sie das nicht: 1. Schritt ist, stellen sie ihren PC ab, denn ihr Kommentar ist überflüssig & würde Strom sparen!!
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  • Kommentar von Thomas Käppeli, Guatemala Ciudad
    Wie @Ramon Gfeller die Frage stellt und aus dem Artikel nicht ersichtlich, wie ist der Generatoraufbau? Da es sich bei den Windrädern und ich mit @Peter Brenner einig, um Widerstands, nämlich flache (auch verdrehte) Flügel und nicht Auftriebsläufer, mit "Propellerprofil" handelt, sind die Generatoren wohl direktgekoppelt und mit Neodym-Magneten anstelle elektromagnetischer Erregung und Getrieben ausgestattet. Will das Projekt nicht schlecht machen, aber seltene Erden sind ein Umweltproblem.
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  • Kommentar von P. Winiger, Zürich
    Prinzipiell begrüsse ich diese Erfindung sehr. Ein weiteres Element, zu einem gesunden Energiemix beizutragen. Die Konstruktionsweise ist jedoch ein Produkt aus den restriktiven Baugesetzen. Windkraftwerke mit hohen Masten sind energietechnisch sinnvoller, da die energiedichte kubisch zur Windgeschwindigkeit ist (vgl. Windgeschwindigkeitsprofil an der Erdoberfläche). Schade, rechnen die Medien die Energie oft in Haushaltsäquivalente um, das vermittelt ein falsches Bild (Industrie, Mobilität...)
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