Wenn das «Vaterunser» aus dem Äther kommt

Sein Name ist Programm: Das private katholische «Radio Maria» sendet 24 Stunden lang Kirchenmusik und Gebete und überträgt live Messen, wie zum Beispiel am Ostersonntag die päpstliche Ostermesse. Augenschein und Hörproben aus dem Studio in Adliswil.

Eine Reihe von Kruzifixen in der Klosterkirche von Einsiedeln

Bildlegende: Beim katholischen «Radio Maria» dreht sich alles um den Heiland. Keystone

Im Foyer des «Radio Maria»-Studios im Zürcherischen Adliswil hängen Fotos vom Papst und den Schweizer Bischöfen. Auch das Programm des privaten Senders dreht sich ausschliesslich um den katholischen Glauben. Auf «Radio Maria» läuft Kirchenmusik und es wird gebetet. Der Sender überträgt Live-Messen aus der ganzen Deutschschweiz und der studioeigenen Kapelle. Und seine Moderatoren beantworten Hörerfragen wie jene, wann man denn während der Messe niederknien soll und wann nicht.

Finanziert durch Spenden

Die Inhalte sind ganz im Sinne der katholischen Kirche: «Extrempositionen von Rechts und Links blenden wir aus», sagt Programmleiter Pfarrer Thomas Rellstab. Finanziert wird das Programm (Jahresbudget: 1 Million Franken, 6,5 Stellen) durch Spenden. Der Programmleiter spricht von rund 10'000 Hörerinnen und Hörern.