Musical-Premiere Wer Mary Poppins fliegen lässt

Zum ersten Mal gastiert das fliegende Kindermädchen in Zürich. Eine supercalifragilisticexpialigetische Herausforderung für die Bühnentechniker

Bühnenbild aus dem Muscial «Mary Poppins»

Bildlegende: Sie tanzt, singt - und manchmal hebt sie ab: Mary Poppins, leicht zu erkennen im roten Mantel und mit Regenschirm. zvg

Wer kennt sie nicht, die Geschichte von «Mary Poppins», die mit unorthodoxen Erziehungsmethoden die Herzen der Kinder und Eltern erobert? Und wer hat sich nicht schon am berühmten Zungenbrecher «supercalifragilisticexpialidocious» oder in der deutschen Übersetzung «supercalifragilisticexpialigetisch» versucht?

Technische Herausforderung noch nie so gross

Das Musical «Mary Poppins» hat weltweit schon viele Millionen Zuschauer entzückt. Die Produktion ist jedoch vergleichsweise aufwändig, denn die Hauptperson kann bekanntlich fliegen. Acht Sattelschlepper aus England fuhren vor dem Theater 11 vor, 40 Tonnen Material hatten sie im Gepäck. Ein Jahr habe die Vorbereitung gedauert, sagt der technische Leiter Jochen Rothe: «Die technische Herausforderung war noch nie so gross.» Andererseits habe er auch noch nie eine Show in solcher Perfektion erlebt: «Farblich, technisch, unglaublich perfekt».

Ab Mittwoch, 1. Februar, hebt Mary Poppins in Zürich ab. An manchen Spielorten fliegt sie bis 28 Meter hoch. Immerhin zwölf sind es im Theater 11.

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