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Zürich Schaffhausen «Wir vergessen unsere Herkunft nicht»

Der FC Kosova ist ein Stück Heimat – nicht nur für die Spieler sondern auch für viele Landsleute. Er ist der erfolgreichste Migranten-Club in der Schweiz. Ab August spielt der FC Kosova in der 1. Liga und kann auch dort auf seine treuen Fans zählen. Ein Trainingsbesuch beim Aufsteiger.

Die Spieler stehen im Kreis auf dem Rasen und schieben sich den Ball zu, ein Mann in der Mitte versucht ihn abzufangen.
Legende: Aufwärmen für das Training: Die Spieler des FC Kosova stellen sich auf ein höheres Tempo in der 1. Liga ein. SRF

Trainiert wird auf dem Sportplatz Juchhof in Zürich Altstetten. Der Trainer spricht mit den Spielern Deutsch. Viele von ihnen haben ihre Wurzeln zwar im Kosovo, sind aber in der Schweiz geboren und aufgewachsen. Die erste Heimat ist für sie dennoch wichtig. «Die Identifikation mit unserem Land und unserer Kultur spielt eine grosse Rolle», stellt der Trainer Enver Osmani fest.

Unter seiner Leitung ist der FC Kosova aufgestiegen. Diesen Teamspirit will der Trainer auch in der 1. Liga bewahren. «Wir werden dort eine gute Figur abgeben», gibt er sich zuversichtlich. Doch er weiss, dass dort ein anderes Tempo und eine andere Dynamik herrschen. Deshalb soll die Mannschaft mehr trainieren.

Die Nationalmannschaft der Schweizer Kosovaren

Bei seinen Auftritten kann der FC Kosova auf eine treue Fangemeinde zählen. Das wird auch nach dem Aufstieg so sein, denn Kosovaren gibt es überall. Und die Anhänger des Clubs reisen aus der halben Schweiz an die Spiele. Sie bescheren dem Club damit schöne Einnahmen. Für die neue Saison in der 1. Liga braucht es aber mehr Geld. Gespräche mit einem Sponsor laufen.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Daniel kumli, Zürich
    Also ich habe schon viele spiele des fc kosova besucht und ihr auftreten im und ausserhalb des spiels, ist in wirklichkeit ein guter beispiel der intergration!
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  • Kommentar von Almir Murina, Zürich
    Hallo Herr Stilhart, Sehr gut haben sie bemerkt, Fussball hat eine starke integrative Wirkung. Die Mannschaft im Video war die mit den wenigsten Strafpunkten der gesamten Liga. Fairplay, auf und neben dem Platz. Dazu gehört, dass man mit Gegnern, Mitspielern, Schiedsrichtern und verschiedener Herkunft einen freundschaftlichen und respektvollen Umgang pflegt. Setzten Sie sich doch mit dem FCK auseinander und machen Sie sich selbst ein Bild, bevor Sie sich das Bild malen, das Sie sehen möchten.
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  • Kommentar von Hans Müller, Zürich
    Schaurig interessant, doch das muss man wissen. Ist das wirklich nötig SRF??? Gibts nichts Wichtigeres, dass ihr berichten könnt, z. B. wieder einmal ein linksorientierten Bericht über Gott weiss was...
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    1. Antwort von Thomas Wanner, Aarau
      Viele Schweizer, zB. Herr Müller Zürich & Herr Stillhart Brugg, sind neidisch, wenn sie erkennen, dass eine wachsende Zahl von Migranten im Beruf Karriere machen und auch sonst erfolgreich sind. Schwierig wird es zB. für SVP-orientierte Leute, wenn sie sich um eine Mietwohnung bewerben und die Sachbearbeiterin der Verwaltung ist 22 Jahre alt und von die Kosovo. Dann müssen die SVP-Leute der jungen Dame Referenzen angeben und Finanzen offenlegen. Daran müss sich dem SVP-Leut noch gewohnen.
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