Nationalfeiern im Umbruch Zürcher 1.-August-Feste wandeln sich

Fertig mit Festbänken und Gratiswürsten? Wie sich die offiziellen Festanlässe in den Zürcher Gemeinden verändern.

Festbänke stehen auf einem Platz, alle sind gut gefüllt. Über den Köpfen der Leute hängen drei Schweizerfahnen.

Bildlegende: So kennt man die Feiern zum 1. August. Ob das Bild auch so bleibt? Keystone

Ja, es gibt sie noch im Kanton Zürich. Die Orte, an denen die Feier zum Nationalfeiertag ganz traditionell über die Bühne geht. Mit Ländlermusik, einem grossen Feuer und der Rede eines Politikers.

Doch bereits in jeder achten Schweizer Gemeinde fehlt dieser offizielle Anlass, wie eine Studie des Schweizerischen Gemeindeverbandes zeigt.

Auch im Kanton Zürich verändern sich die Feierlichkeiten zum Nationalfeiertag. Ganz aus dem Programm streichen sie die Gemeinden nicht, aber sie werden vielerorts angepasst:

  • Beispiel Oberembrach: Bisher gab es in der Gemeinde im Bezirk Bülach zwei Feste. Eines organisierten die Behörden selber, eines ein Verein. Neu werden die Anlässe zusammengelegt – um Geld zu sparen.
  • Gegenbeispiel Adliswil: Die Stadt im Zürcher Sihltal baut ihre Feier gar aus. Dieses Jahr bietet Adliswil wieder ein Programm am Morgen und ein Feuerwerk am Abend.

Die Feierlichkeiten zum 1. August, sie mögen sich im Wandel der Zeit befinden. Ganz verschwinden werden sie aber nicht.