Zürcher Altersheime schaffen die Wartelisten ab

Statt Wartelisten will die Stadt neu Umzugslisten führen. Dafür anmelden kann sich, wer innerhalb eines Jahres in ein städtisches Alterszentrum ziehen will. Damit soll das Anmelden auf Vorrat entfallen, das in den Alterszentren zu langen Wartelisten geführt hat.

Das neue Anmeldeverfahren soll alten Menschen mehr Sicherheit geben, dass der Umzug in ein Alterszentrum im gewünschten Zeitraum auch möglich ist, begründet die Stadt den Systemwechsel.

«Sind Sie bereit, sind wir parat»...

... verspricht die Stadt Zürich den Betroffenen. Wer sein Interesse an einem Umzug anmeldet, soll im gewünschten Zeitraum von der Stadt «realistische Angebote innerhalb der 25 städtischen Alterszentren» erhalten. Die Betroffenen können ihre Wunsch-Alterszentren angeben. Diese Wünsche werden von der Stadt nach Möglichkeit berücksichtigt. Das Anmelden auf Vorrat und die langen Wartelisten in den Alterszentren soll damit entfallen. Die Anmeldung für die Umzugsliste nimmt die städtische Beratungsstelle WiA (Wohnen im Alter) entgegen.

Der Unsicherheit entgegenwirken

Der Direktorin der Zürcher Alterszentren, Rosann Waldvogel ist bewusst, dass die Umstellungsphase Unsicherheiten mit sich bringt. Die Stadt will dieser Unsicherheit mit Informationsveranstaltungen in allen Alterszentren entgegenwirken und es gibt auch Einzelgepräche mit den Menschen, die dies wünschen. «Wir haben für alle ein offenes Ohr», verspricht Rosann Waldvogel den Betroffenen.