Zürcher Festspiele zeichnen Pipilotti Rist aus

Die 61-jährige Videokünstlerin Pipilotti Rist erhält den Zürcher Festspielpreis. Sie ist die erste Frau und die erste bildende Künstlerin, welche die mit 50'000 Franken dotierte Auszeichnung entgegennehmen durfte.

Die Villa Wesendonck in neuem Licht, kreiert von Pipilotti Rist zur Preisverleihung.

Bildlegende: Die Villa Wesendonck in neuem Licht, kreiert von Pipilotti Rist zur Preisverleihung. Keystone

Ein renommierter Preis für eine international bekannte Schweizer Künstlerin: Pipilotti Rist war mit ihren Video- und Audioinstallationen schon an der Biennale Venedig, im Centre Pompidou Paris oder im Museum of Modern Art in New York zu Gast.

Neue Installation zur Preisverleihung

Die Jury würdigte ihr Werk an der Preisverleihung am Mittwochabend im Museum Rietberg und lobte Pipilotti Rist für ihre «ausserordentliche Fähigkeit, suggestive, gleichsam multimedial strömende Bildsequenzen im Raum zu erzeugen». Eigens zur Preisverleihung kreierte die Künstlerin eine neue Licht- und Farbeninstallation, welche an die Südfassade des Museumsgebäudes im Rieterpark projiziert wurde.

Der Zürcher Festspielpreis wurde zum siebten Mal vergeben. Er würdigt herausragende Kunst in der Stadt Zürich und der Umgebung. Alimentiert wird er durch den Bär-Kaelin-Fonds und die Zürcher Festspielstiftung.

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Zürcher Festspielpreis für Pipilotti Rist

    Aus Tagesschau vom 26.6.2013

    Die Künstlerin erhält heute Abend den mit 50‘000 Franken dotierten Zürcher Festspielpreis. Dafür hat sie eine Video-Installation geschaffen, die nur heute bei Einbruch der Dunkelheit auf das Rietberg-Museum projiziert wird.